August
Kurfürst von Sachsen
* 31.7.1526 Freiberg 12.2.1586 Dresden Dom zu Freiberg(ev.)
VHeinrich (der Fromme) (1473-1541), Herzog von SachsenMKatharina, geb. von Mecklenburg (1487-1561), Herzogin von SachsenGSibylla (1515-1592); Emilie (1516-1591); Sidonie (1518-1575); Moritz (1521-1553), Herzog/Kurfürst von Sachsen; Severinus (1522-1533) 1.1548 Anna, geb. Prinzessin von Dänemark (1532-1585), Kurfürstin von SachsenSJohann Heinrich (* † 1550); Alexander (1554-1565); Magnus (1555-1558); Joachim (* † 1557); Hektor (1558-1560); Christian I. (1560-1591), Kurfürst von Sachsen; August (1569-1570); Adolph (1571-1572); Friedrich (* † 1576)TEleonore (1551-1553); Elisabeth (1552-1590); Maria (1562-1566); Dorothea (1563-1587); Amalie (* † 1565); Anna (1567-1613) 2.1586 Agnes Hedwig, geb. von Anhalt-Dessau (1573-1616), Kurfürstin von Sachsen
GND: 119458446

A. steht im historischen Gedächtnis stets im Schatten seines älteren Bruders Herzog/Kurfürst Moritz. In der Forschung verbindet sich mit ihm v.a. der Typus des patriarchalischen Landesvaters („Vater August“). Seine erste Frau wurde ihm zudem als „Mutter Anna“ an die Seite gestellt, wodurch sich allgemein das Bild eines „fürstlichen Arbeits- und Amtsehepaars“ etablierte. A. hat nicht nur entscheidend zur Ausgestaltung des frühmodernen kursächsischen Territorialstaats beigetragen, sondern auch den politischen Zusammenhalt des Alten Reichs nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 massiv gefördert. – Entgegen den Überlegungen seines Vaters, das Territorium unter Moritz und A. aufzuteilen, setzte sich Moritz als Alleinerbe durch. A. erhielt lediglich Geldeinkünfte und ab 1544 die Administratur des Bistums Merseburg. Nach seiner Heirat erhielt er die Ämter Weißenfels, Freyburg, Sachsenburg, Weißensee und Sangerhausen, ab 1550 auch das Amt Wolkenstein, sowie zehn ehemalige Klöster. Wenngleich A. 1540/41 die Universität Leipzig in Begleitung seines Erziehers Graf Johann von Mansfeld und des Rektors der Freiberger Lateinschule Johann Rivius besuchte, wird man ihn kaum als humanistisch geprägten Fürsten bezeichnen können. Bei einem Aufenthalt am Hof König Ferdinands kam A. bereits 1542 in engen Kontakt zu den österreichischen Habsburgern und schloss mit dem späteren Kaiser Maximilian II. eine lebenslange Freundschaft. Ebenso bedeutend für die künftige politische Orientierung Kursachsens war auch die 1548 eingegangene Ehe mit der Tochter des dänischen Königs Christian III., womit ein wichtiger Bündnispartner außerhalb des Reichs gewonnen werden konnte. Aus der 37-jährigen wohl überaus harmonischen Ehe mit Anna von Dänemark gingen 15 Kinder hervor, von denen jedoch nur drei Töchter und ein Sohn, der spätere Kurfürst Christian I., den Vater überlebten. Nach dem Tod Annas 1585 heiratete A. im Januar 1586 Agnes Hedwig, die Tochter des Fürsten von Anhalt, doch starb er bereits wenige Wochen nach der Eheschließung im Februar 1586 an einem Schlaganfall, den er auf einem Jagdausflug erlitten hatte. – Bereits Mitte der 1540er-Jahre bezog Herzog Moritz seinen jüngeren Bruder A. in seine Aktivitäten ein und übertrug ihm z.B. die Verteidigung Dresdens im Schmalkaldischen Krieg oder die Besetzung der ernestinischen Besitzungen in Thüringen 1547. Obgleich A. selbst einen reichspolitisch eher zurückhaltenden Kurs vertrat, unterstützte er doch loyal die risikoreiche und expansive Außenpolitik seines Bruders. Nachdem A. 1548 in Augsburg die Mitbelehnung an der Kur erhalten hatte, übte er 1552 während des Fürstenkriegs gegen Kaiser Karl V. die Statthalterschaft im albertinischen Kurfürstentum aus und wurde 1553 von Moritz nach Dänemark geschickt, um dort wegen finanzieller Unterstützungen zu verhandeln. – Nach dem unerwarteten Tod seines Bruders Moritz am 9.7.1553 in der Schlacht bei Sievershausen trat A. die Regierung an. Aufbauend auf der dynamischen Politik von Moritz brachte A. entscheidende Maßnahmen zur Ausgestaltung des frühmodernen kursächsischen Territorialstaats in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Wirtschaft auf den Weg. Zahlreiche Entwicklungen, die teilweise bis in das 19. Jahrhundert hinein wirkten, wurden während seiner Regierungszeit erfolgreich begonnen bzw. zu Ende geführt. Dazu zählten etwa zahlreiche Landesordnungen (Bergordnung, Münzordnung, Forstordnung, Kirchen- und Schulordnung von 1580), die 1572 erlassenen 172 „Constitutionen“ zur Vereinheitlichung des Justizwesens, der Ausbau der dreistufigen Verwaltung einschließlich der Gründung eines vierköpfigen Geheimen Rats als Zentralbehörde 1574 sowie der Abschluss des Aufbaus der lutherischen Landeskirche mit den Generalartikeln von 1557. Auch im kulturellen Bereich wirkte und wirkt die Regierungszeit A.s nach: So gehen die staatlichen Kunstsammlungen in Dresden auf die um 1560 im kurfürstlichen Schloss eingerichtete Kunstkammer zurück, und auch die Sächsische Landesbibliothek sieht in A.s Bibliothek ihren Ausgangspunkt. Ähnlich wie sein Bruder agierte A. sehr pragmatisch und erwies sich ebenso als scharf kalkulierender Machtpolitiker, sodass die volkstümliche Bezeichnung vom patriarchalischen und gutmütigen „Vater August“ doch nur teilweise zutreffend ist und dem Charakter des Kurfürsten, der u.a. durch Misstrauen und Jähzorn geprägt war, insgesamt kaum entsprach. Doch stellte A. aufgrund seines persönlichen Regiments und seiner beständigen Mit- und Aktenarbeit in allen Bereichen der territorialen Verwaltung gewissermaßen den Prototyp der „originellen und identifikationsbereiten Baumeistergeneration“ (M. Rudersdorf) im Reichsfürstenstand nach 1555 dar. Er trug mit dazu bei, dass Kursachsen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als lutherischer Modell- und Musterstaat eine Vorbildfunktion für zahlreiche andere - und nicht nur protestantische - Territorien des Reichs hatte. – Reichs- und außenpolitisch zurückhaltend agierend, verfolgte A. dabei zielstrebig die flächenmäßige Erweiterung des kursächsischen Territoriums. Dies betraf v.a. die Stiftsgebiete der Bistümer Merseburg, Naumburg/Zeitz und Meißen, deren Erwerb er trotz der Beschlüsse des Augsburger Religionsfriedens betrieb (1561, 1564 und 1581). Als Hegemon im mitteldeutschen Raum setzte sich A. durch, als er im Zuge der „Grumbachschen Händel“ und der „Gothaer Exekution“ von 1567 die Konkurrenz der ernestinischen Wettiner endgültig ausschaltete und es ihm nach 1573 sogar gelang, die Vormundschaft in allen ernestinischen Territorien zu erlangen. Da A. die Vormundschaftsregierung auch bei Volljährigkeit seiner Mündel nicht abgab, führte er damit den wichtigsten Raumkonkurrenten politisch dauerhaft in die Bedeutungslosigkeit. So war das albertinische Kurfürstentum Sachsen im Verlauf einer jahrzehntelangen Friedenszeit beträchtlich erweitert und territorial abgerundet worden, die „Kohärenz von Dynastie, Territorium und Konfession“ (M. Rudersdorf) hatte unter A. einen Grad an Homogenität erreicht, der von anderen Territorien des Alten Reichs bei weitem nicht erzielt werden konnte. Förderlich war zudem, dass A. weder mit den Landständen in größeren Konflikten stand noch ausgeprägte wirtschaftliche und finanzielle Probleme bestanden. Mit durchschnittlich 865.000 Gulden Nettoeinnahmen zählte Kursachsen zu den wohlhabendsten Territorien des Reichs; nach A.s Tod fanden sich immerhin Bargeldvorräte von ungefähr 1,8 Millionen Gulden. – Die reichs- und außenpolitische Komponente von A.s Wirken betrachtete man lange Zeit als eher zweitrangig. Von Seiten der sächsischen Landesgeschichte wurde zumeist nur festgestellt, dass sich Kursachsen in diesem Zeitraum zu sehr am habsburgischen Kaiserhaus orientiert und damit seine richtungsgebende Rolle in der Reichspolitik verloren hätte. Hingegen betonen neuere Studien die Bedeutung A.s für die Stabilisierung des Alten Reichs und damit für das politische System Deutschlands. Damit muss er mittlerweile sogar als überragender Vertreter der Fürstengeneration zwischen Augsburger Religionsfrieden und Dreißigjährigem Krieg eingeschätzt werden. A.s Reichspolitik orientierte sich dabei nicht an Konfessionsgrenzen und kann als undogmatisch-elastisch, zweckorientiert, konfessionsneutral, kooperativ und kompromissbereit charakterisiert werden. Von reichspolitisch entscheidender Bedeutung und strukturprägend für die nächsten Jahrzehnte waren dabei die Beschlüsse des Reichstags in Augsburg vom Sommer 1555, die insbesondere aufgrund der geschickten Verhandlungsführung von A.s Rat Lorenz Lindemann zustande kamen. Die kursächsische Konzeption eines immerwährenden Religionsfriedens setzte sich durch, Kursachsen übernahm die Rolle des protestantischen Leitterritoriums im Reich und stellte gemeinsam mit dem katholischen Reichsoberhaupt gewissermaßen eine „Garantiemacht“ dieses Religions- und Landfriedens dar. Ziel der durch eine umfangreiche politische Kommunikation auf allen Ebenen geprägten Dresdner Politik - leider ist die sehr umfangreiche politische Korrespondenz A.s nicht ediert zugänglich - war die unbedingte Stabilität des Alten Reichs sowie die Sicherung der erst vor kurzem erworbenen Kurwürde. Der Vorrang des Augsburger Religionsfriedens und damit die Priorität reichspolitischer vor konfessionellen Erwägungen war die Grundkonstante der kursächsischen Politikgestaltung unter A. So scheiterte jeder Versuch, A. für ein konfessionell geprägtes Bündnis zu gewinnen, an dessen durch die spätere Entwicklung bestätigten Auffassung, wonach eine konfessionelle Blockbildung den Reichsfrieden massiv bedrohen würde. Diese das Reich jahrzehntelang prägende Grundorientierung Kursachsens unter A. war keineswegs unproblematisch, da das territorial weitgehend abgerundete, konfessionell einheitliche sowie finanziell und militärisch leistungskräftige Territorium eine Politik der Status-quo-Erhaltung durchsetzte, die für die anderen evangelischen Territorien eher ungünstig war und die für das albertinische Sachsen vorteilhafte Kompromisse oft über die Wahrung evangelischer Interessen stellte. Die Phase der relativen Stabilität und Integration des Reichs nach innen und außen zwischen der Mitte der 1550er- und der Mitte der 1580er-Jahre wurde von Kurfürst A. und seinen Beratern - zu nennen sind neben Lindemann insbesondere Ulrich von Mordeisen und Georg Cracow - an entscheidender Stelle mit gestaltet: Dabei orientierte sich Kursachsen keineswegs mechanisch an den habsburgischen Kaisern, sondern trug gleichberechtigt und aktiv den „Friedensverband“ des Alten Reichs mit. Insgesamt war die unter A. etablierte kursächsische Konzeption des Alten Reichs überaus wirkungsmächtig. Sicherlich hatte die enge Allianz zwischen Wien bzw. Prag und Dresden, die nur mit einer kurzen Unterbrechung und Störung des Verhältnisses ansonsten während der gesamten Regierungszeit A.s funktionierte, noch unter Kurfürst Moritz und König Ferdinand als eine Art „Juniorpartnerschaft“ im nördlichen und mittleren Deutschland begonnen. Doch war daraus spätestens während der Regierung Kaiser Maximilians II. ein gleichberechtigtes Miteinander geworden; unter Kaiser Rudolf II. kann man A. und Kursachsen sogar als den dominierenden Part in dieser Allianz ansehen. – Mit den Krisenereignissen von 1574, dem Sturz der Philippisten oder sog. Kryptocalvinisten, wurde A. erst vergleichsweise spät die Sprengkraft religiöser Auseinandersetzungen bewusst, wobei für ihn mehr die politische Seite des Konflikts und die mögliche Reduzierung seiner landesherrlichen Macht im Mittelpunkt standen. Die Ausschaltung der philippistischen Gruppierung am Hof hatte allerdings nicht nur eine innenpolitische Komponente, sondern betraf auch die reichspolitische Orientierung Kursachsens, da die Kryptocalvinisten und v.a. der einflussreiche kurfürstliche Rat Cracow von A. verdächtigt wurden, Kursachsen an die Seite der risikobereiten und antikaiserlich orientierten Kurpfalz zu führen. A. und seine Gemahlin Anna fühlten sich bei den Ereignissen von 1574 wohl v.a. persönlich hintergangen und verraten. Die eigentlichen Motive der Handelnden sowie die Kräftegruppierungen am Dresdner Hof können dabei heute kaum mehr exakt bestimmt werden. Nicht unterschätzt werden darf die psychologische Seite der Ereignisse: A. war in seinem Zorn von einer breit angelegten Verschwörung der Kryptocalvinisten überzeugt und begriff deren kompromisslose Verfolgung gar als göttlichen Auftrag. Als Folge der Unruhen setzte er sich an die Spitze der bislang erfolglosen Einigungsbemühungen im deutschen Luthertum. Tatsächlich führte diese massiv durch A. vorangetriebene Initiative dazu, dass bereits 1577 die von immerhin ungefähr 80 Reichsständen und zahlreichen Theologen unterzeichnete Konkordienformel veröffentlicht und dann 1580 in das Konkordienbuch aufgenommen wurde, das fortan als theologische Grundlage des orthodoxen Luthertums diente. – Die Politik der Erhaltung des Augsburger Friedenswerks und damit des Friedens im Reich, der Vorrang politischer Interessen vor der Religionsfrage wurde auch nach den einschneidenden Ereignissen von 1574 bis an das Ende der Regierungszeit A.s mit einer nun allerdings scharf anticalvinistischen Komponente konsequent beibehalten. Gerade in den letzten zehn Jahren seiner Herrschaft nahm A. direkten Einfluss auf die reichspolitischen Handlungen seiner Räte: Während bis Mitte der 1570er-Jahre insbesondere Cracow und Lindemann aufgrund ihrer großen Erfahrung nachhaltigen Einfluss auf ihn ausübten und gestaltend handeln konnten, wurden ihre Nachfolger Abraham Bock und David Pfeifer wesentlich direkter vom stets misstrauischen A. beaufsichtigt und hatten nur noch geringe Handlungsspielräume. Dabei trug das Verhalten Kursachsens und A.s auf den Reichstagen in Regensburg 1576 und in Augsburg 1582 sicherlich entscheidend dazu bei, dass Deutschland in dieser Zeit das Schicksal eines Religionskriegs, wie er zur gleichen Zeit in Frankreich tobte, erspart blieb. Nicht zu Unrecht wird daher A.s Todesjahr häufig als bedeutende Zäsur der Reichsgeschichte angesehen. Auch wenn es nach A.s Tod unter seinem Sohn Christian I. zu einer kurzfristigen Umorientierung der kursächsischen Politik kam, kehrte bereits der Kuradministrator Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar nach 1591 wieder zu den reichs- und kirchenpolitischen Grundorientierungen der August-Zeit zurück, bei denen das Territorium dann bis weit in den Dreißigjährigen Krieg hinein verblieb. Die herausgehobene politische Stellung und Bedeutung Kursachsens im System des Alten Reichs unter A. in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts konnte allerdings nie wieder in der sächsischen Geschichte erreicht werden.



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P  Kurfürst A., L. Cranach d.J., um 1565, Bildnis auf Pappe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister (Druck: J. L. Sponsel (Bearb.), Fürsten-Bildnisse aus dem Hause Wettin, Dresden 1906, Tafel 27 [Bildquelle]).



Jens Bruning
26.8.2005


Empfohlene Zitierweise:

Jens Bruning, August, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., bearb. von Martina Schattkowsky,
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (31.3.2017)

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