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Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels

Die keineswegs einseitige Persönlichkeit Johann Adolfs II., des letzten regierenden Herzogs von Sachsen-Weißenfels, ist lange Zeit weitgehend auf seine in der Tat eindrucksvolle Militärkarriere reduziert worden. Bereits zu seinen Lebzeiten war eine umfangreiche Biografie Johann Adolfs II. unter dem bezeichnenden Titel „Hercules Saxonum“ im Druck erschienen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hat der standesbewusste, gegenüber seinen Dienstherren stets loyale Johann Adolf II. die an ihn gefallene Landesherrschaft stabilisiert und sich als Familienoberhaupt bemüht, die Zukunft seiner zweiten Ehefrau Friederike und seiner jugendlichen Tochter Friederike Adolfine nach dem Erlöschen des Fürstenhauses bestmöglich sicherzustellen. – Nach einer ausgedehnten Kavaliersreise (1699-1701), die ihn nach Holland, in die Spanische Niederlande und nach Frankreich geführt hatte, zeichnete sich der junge Johann Adolf II. seit 1701 im Militärdienst Hessen-Kassels während des Spanischen Erbfolgekriegs aus und wurde 1707 zum Oberst ernannt. 1710 übernahm er das von seinem Bruder Johann Georg 1704/1705 errichtete Infanterieregiment Weißenfels, das er bis zu seinem Tod 1746 aufrechterhielt. 1711 trat er als Generalmajor in sächsische Dienste. Während des Großen Nordischen Kriegs konnte Johann Adolf II. mit der Eroberung der Insel Usedom im Oktober 1711 einen beachtlichen Erfolg verbuchen und erhielt Ende 1713 das Kommando über das aus sieben Kavallerieregimentern bestehende 7. sächsische Korps in Polen. 1714 zum Generalleutnant befördert erhielt er im Folgejahr das Kommando über die sächsischen Truppen in Litauen, zerstreute 1716 die polnischen Rebellen im Gefecht bei Sockel und übernahm 1717 in Sachsen das Generalkommando über die berittene Garde du Corps, das er bis 1735 innehatte. 1718 befehligte er zwischenzeitlich ein sächsisches Hilfskorps in österreichischen Diensten während des Türkenkriegs, das aber in Ungarn nicht mehr zum Einsatz kam. Seit 1723 General der Kavallerie, nahm Johann Adolf II. 1730 am Zeithainer Lager der sächsischen Armee teil und erhielt bei deren Neueinteilung 1732 als kommandierender General das 4. Generalat (Militärbezirk Ober- und Niederlausitz) mit Sitz in seiner Residenz Dahme/Mark zugeteilt. Bei der Mobilisierung der Armee zu Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs 1733 wurde Johann Adolf II. der Oberbefehl über das 1. Korps (18 Regimenter) übertragen. Im darauffolgenden Jahr nahm er in Krakau (poln. Kraków) an der polnischen Königskrönung Kurfürst Friedrich Augusts II. (August III.) teil und beteiligte sich als Oberbefehlshaber der sächsischen Truppen in Polen am Entsatz der vom Gegenkönig Stanislaus I. Leszynski belagerten Stadt Danzig (poln. Gdańsk). 1735 übernahm Johann Adolf II. erneut das Oberkommando in Polen und bekämpfte die Rebellen bis zur endgültigen Befriedung des Königreichs. – Mit seinem Regierungsantritt in Sachsen-Weißenfels 1736 legte der 1735 zum Generalfeldmarschall aufgestiegene Herzog Johann Adolf II. den Oberbefehl über die sächsische Armee nieder. Zu Beginn des Ersten Schlesischen Krieges übernahm er jedoch erneut das Oberkommando und besaß ab 1743 einen Dienstsitz in der Generalstabskanzlei in der kurfürstlich-königlichen Residenz in Dresden. Während des Zweiten Schlesischen Kriegs verzichtete er Ende 1744 auf den Oberbefehl über die an der böhmischen Grenze konzentrierten Truppen, um in Dresden die Landesverteidigung gegen Preußen zu organisieren. Als Oberkommandierender der sächsischen Armee unterlag Johann Adolf II. gemeinsam mit dem österreichischen Oberbefehlshaber Prinz Karl von Lothringen am 4.6.1745 in der Schlacht bei Hohenfriedberg dem Preußenkönig Friedrich II. Nach dem Rückmarsch nach Sachsen übergab er das Oberkommando über die Kriegsoperationen im Feld an Friedrich August von Rutowski, einen Halbbruder des Kurfürsten-Königs August III. Im Vorfeld der entscheidenden Niederlage der von Rutowski befehligten sächsischen Armee bei Kesselsdorf (15.12.1745) hatte Johann Adolf II. angesichts der aktuellen militärischen wie politischen Gesamtlage seinen Dienstherrn eindringlich beschworen, die eingeleiteten Friedensverhandlungen mit Preußen möglichst zum Abschluss zu bringen. Mit seiner Denkschrift „Reflexions über die dem Kgl. Churhause dermahlen bevorstehenden Evenements“ suchte er die gefährlichen Folgen einer Fortsetzung des Kriegs ohne die dafür notwendigen Hilfsquellen aufzuzeigen. Selbst den ihm verhassten, aus Weißenfels stammenden Premierminister Heinrich Graf von Brühl bat er in einem Bittbrief eindringlich, „das arme Sachsen vor seinem völligen Zusammenbruch durch einen Frieden“ zu retten. Nachdem der Herzog Anfang Dezember notgedrungen für wenige Tage das Oberkommando sowie den Vorsitz des Geheimen Rats in Dresden übernommen hatte, erfolgte Anfang 1746 unter seiner Leitung die auf Drängen Brühls eingeleitete Heeresreduktion. – Trotz seines persönlichen Muts, seiner Befähigung als Truppenführer und seiner mit dem Marschallstab gekrönten militärischen Karriere war Johann Adolf II. kein herausragender Feldherr. Die erst 1745 unter seinem Oberkommando eingeführte Stellordnung der Infanterie im Gefecht (drei statt vier Glieder) war zu diesem Zeitpunkt bereits von der militärtaktischen Entwicklung überholt. Gleichwohl hat sich der letzte Weißenfelser Herzog, insbesondere als umsichtiger Heeresorganisator (Truppenersatz, Wirtschaftsreglement von 1743), um die sächsische Armee sehr verdient gemacht. Bei der Stiftung des Militär-St.-Heinrich-Ordens in Hubertusburg 1736 war er persönlich anwesend und gehörte zu den ersten Ordensträgern. Johann Adolf II., der seit 1718 zudem kaiserlicher Generalfeldzeugmeister war, sollte 1745 noch die Würde eines Generalfeldmarschalls der Reichsarmee angetragen werden. Dies wurde jedoch nicht realisiert. – Nach zunächst lediglich gelegentlichen Besuchen, z.B. anlässlich des Karnevals 1699, hielt sich Johann Adolf II. seit seinem Übertritt in sächsische Dienste 1711 häufig am Dresdner Hof auf, wo er nicht nur wegen seiner militärischen Verdienste geschätzt wurde. Der 1712 mit seinem regierenden Bruder Christian geschlossene Vergleich sah für Johann Adolf II. eine Versorgung mit 7.000 Talern jährlicher Apanage, dem Amtshaus in Weißensee als Wohnsitz sowie verschiedenen Naturaldeputaten vor. Angesichts der desaströsen Weißenfelser Finanzlage begnügte er sich jedoch mit einer Staffelzahlung, beginnend mit einer Apanage in Höhe von 4.000 Talern. Als hochrangiger, nahe verwandter Reichsfürst wurde Johann Adolf II. bei der glanzvollen Vermählung des Kurprinzen Friedrich August mit der Kaisertochter Maria Josepha 1719 zum Zeremonienmeister ernannt und bekam somit die Aufsicht über die Festivitäten bei diesem höfischen Großereignis übertragen. Durch Tausch mit Weißensee kam Johann Adolf II. in den Besitz von Schloss, Amt und Vorwerk Dahme, das ihm nach Fertigstellung des Schlosses seit 1719 als zeitweilige Residenz diente. Der Stadt stiftete der freigiebige und für wohltätige Zwecke offene Herzog ein Waisenhaus und eine Kirche. Aus dynastischem Interesse ging Johann Adolf II. nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Johannetta Antoinetta Juliana 1726 und dem Scheitern seiner preußischen Ehepläne 1734 eine zweite Ehe mit der 30 Jahre jüngeren Friederike von Sachsen-Gotha ein. – Mit dem Tod seines älteren Bruders Christian übernahm Johann Adolf II. 1736 die Regierung über das Sekundogeniturfürstentum Sachsen-Weißenfels. Wie sein Vorgänger war auch er durchaus ein Freund künstlerischer Hofkultur. Darüber hinaus bemühte er sich mit Erfolg um die zerrütteten Finanzen, reformierte das Justiz- und Kammerwesen, beschnitt den vorgefundenen Hofstaat und widmete sich dem Ausbau seiner Residenzstadt Weißenfels. Auch aufgrund seiner beträchtlichen Dienstbezüge aus seinen Militärämtern konnte Johann Adolf II. eine finanzielle Konsolidierung und 1738 sogar die Aufhebung der kursächsischen Zwangsverwaltung erreichen. Die bekannte Erbfolgesituation sowie die grundsätzliche Loyalität des sächsischen Generalfeldmarschalls, auch äußerlich dokumentiert durch zahlreiche Fürstenzusammenkünfte in Dresden und Leipzig, hatten eine gewisse reichspolitische Resignation zur Folge. Seit 1736 sorgte nur noch ein ständiger Legationssekretär in Regensburg für eine regelmäßige Reichstagsberichterstattung nach Weißenfels. 1739 fiel mit dem Aussterben der Seitenlinie Sachsen-(Weißenfels-)Barby deren Besitz an die Hauptlinie zurück. Insbesondere die Belehnung des Herzogs, der mit den Reichs- und böhmischen Lehen (Ober- und Niederlausitz, Vogtland) des Kurhauses mitbelehnt wurde, führte 1739 zu Auseinandersetzungen mit Kursachsen, die aber mit dem Erbvertrag im Folgejahr bereits beigelegt werden konnten. Der erbenlose Johann Adolf II. verzichtete auf sämtliche Ansprüche an eventuell anfallende Zugewinne des albertinischen Hauses und bestätigte die uneingeschränkte Primogeniturerbfolge in der Kurlinie. Im Gegenzug erhielt er eine jährliche Apanage von 30.000 Talern auf Lebenszeit (rückwirkend ab 1739), die vollständige Kassation der noch bestehenden Schuldforderungen, das Versprechen der Versorgung von Witwe und Töchtern, v.a. aber das Recht, testamentarisch über einen Betrag von 300.000 Talern frei verfügen zu können. Von diesem Recht machte er in seinem kurz vor seinem Tod in Leipzig abgefassten Testament Gebrauch und setzte seine Ehefrau sowie seine letzte noch lebende Tochter Friederike Adolfine zu gleichen Teilen als Universalerbinnen ein, während August III. mit der Obervormundschaft sowie der Testamentsvollstreckung beauftragt wurde. Einer letztwilligen Schenkung des Juwelenliebhabers an seine Ehefrau verweigerte der Kurfürst-König freilich die Anerkennung und teilte stattdessen auch dieses Erbteil mit seinem Günstling Brühl. Johann Adolf II. wurde, wie testamentarisch gewünscht und verordnet, mit militärischen Ehren in Weißenfels beigesetzt.

Quellen Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, 10001 Ältere Urkunden, 10026 Geheimes Kabinett, 11237 Geheimes Kriegsratskollegium; Hercules Saxonum, Das ist: Merckwürdiges Leben und gloriöse Thaten … Johann Adolfs …, Regierenden Hertzogs zu Sachsen=Weißenfels …, Frankfurt/Leipzig 1744; Jochen Vötsch (Hg.), Sächsische Fürstentestamente 1652-1831, Leipzig 2018.

Werke Reflexions über die dem Kgl. Churhause dermahlen bevorstehenden Evenements, 1745 [Ms.].

Literatur Christian Ernst Weiße, Neueste Geschichte des Königreichs Sachsen seit dem Prager Frieden bis auf unsere Zeiten, Bd. 2, Leipzig 1810; Gottlob Traugott Gabler, Die Fürstengruft auf Neu=Augustusburg, Weißenfels 1844; Oskar Wilhelm Schuster/Friedrich August Francke, Geschichte der sächsischen Armee von deren Errichtung bis auf die neueste Zeit, 3 Bde., Leipzig 1885; Hermann Gutbier, Das Erlöschen des Herzogshauses Sachsen-Weißenfels, Langensalza 1889; Friedrich Gerhardt, Die Geschichte von Weißenfels a. S. mit neuen Beiträgen zur Geschichte des Herzogtums Sachsen-Weißenfels, Weißenfels 1907; Alfred Krell, Herzog Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels als sächsischer Feldmarschall, mit besonderer Berücksichtigung des zweiten Schlesischen Krieges, Leipzig 1911; Artur Brabant, Kesselsdorf und Maxen. Zwei Winterschlachten bei Dresden, Dresden 1912; Hellmut Kretzschmar, Zur Geschichte der sächsischen Sekundogeniturfürstentümer, Teil 1, in: Sachsen und Anhalt 1/1925, S. 312-343; Martin Bircher, Historische Miniaturen aus dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels, in: 300 Jahre Vollendung der Neuen Augustusburg. Residenz der Herzöge von Sachsen-Weißenfels, hrsg. vom Museum Weißenfels, Weißenfels 1994, S. 9-54; Roswitha Jacobsen, Der Hof von Sachsen-Weißenfels und das kulturelle Verdienst seiner Herzöge, in: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte 3/1996, S. 75-96 (P); Weltsicht und Selbstverständnis im Barock. Die Herzöge von Sachsen-Weißenfels. Hofhaltung und Residenzen, hrsg. vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., Halle 1999; Barocke Fürstenresidenzen an Saale, Unstrut und Elster, hrsg. vom Museumsverbund „Die Fünf Ungleichen e.V.“ und dem Museum Schloss Moritzburg Zeitz, Petersberg 2007; Vinzenz Czech (Hg.), Fürsten ohne Land. Höfische Pracht in den sächsischen Sekundogenituren Weißenfels, Merseburg und Zeitz, Berlin 2009; Martina Schattkowsky/Manfred Wilde (Hg.), Sachsen und seine Sekundogenituren. Die Nebenlinien Weißenfels, Merseburg und Zeitz (1657-1746), Leipzig 2010; Otto Klein, Weißenfels, in: Wolfgang Adam/Siegrid Westphal (Hg.), Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit, Bd. 3, Berlin/Boston 2012, S. 2119-2159. – DBA I.

Porträt Bildnis Johann Adolf II. zu Sachsen-Weißenfels, Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inventar-Nr. A 26240 a in A 222, 2, Foto: Henrik Ahlers, 1989, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Abteilung Deutsche Fotothek (Bildquelle); Johann Adolf II., Georg Paul Busch, Kupferstich, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Porträtsammlung, Inventar-Nr. A 18449; Johann Adolf II., Johann Christoph Sysan, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 18450; Johann Adolf II., Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 18451; Johann Adolf II., Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 27842.

Jochen Vötsch
24.4.2023


Empfohlene Zitierweise:
Jochen Vötsch, Artikel: Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/9056 [Zugriff 2.3.2024].

Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels



Quellen Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, 10001 Ältere Urkunden, 10026 Geheimes Kabinett, 11237 Geheimes Kriegsratskollegium; Hercules Saxonum, Das ist: Merckwürdiges Leben und gloriöse Thaten … Johann Adolfs …, Regierenden Hertzogs zu Sachsen=Weißenfels …, Frankfurt/Leipzig 1744; Jochen Vötsch (Hg.), Sächsische Fürstentestamente 1652-1831, Leipzig 2018.

Werke Reflexions über die dem Kgl. Churhause dermahlen bevorstehenden Evenements, 1745 [Ms.].

Literatur Christian Ernst Weiße, Neueste Geschichte des Königreichs Sachsen seit dem Prager Frieden bis auf unsere Zeiten, Bd. 2, Leipzig 1810; Gottlob Traugott Gabler, Die Fürstengruft auf Neu=Augustusburg, Weißenfels 1844; Oskar Wilhelm Schuster/Friedrich August Francke, Geschichte der sächsischen Armee von deren Errichtung bis auf die neueste Zeit, 3 Bde., Leipzig 1885; Hermann Gutbier, Das Erlöschen des Herzogshauses Sachsen-Weißenfels, Langensalza 1889; Friedrich Gerhardt, Die Geschichte von Weißenfels a. S. mit neuen Beiträgen zur Geschichte des Herzogtums Sachsen-Weißenfels, Weißenfels 1907; Alfred Krell, Herzog Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels als sächsischer Feldmarschall, mit besonderer Berücksichtigung des zweiten Schlesischen Krieges, Leipzig 1911; Artur Brabant, Kesselsdorf und Maxen. Zwei Winterschlachten bei Dresden, Dresden 1912; Hellmut Kretzschmar, Zur Geschichte der sächsischen Sekundogeniturfürstentümer, Teil 1, in: Sachsen und Anhalt 1/1925, S. 312-343; Martin Bircher, Historische Miniaturen aus dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels, in: 300 Jahre Vollendung der Neuen Augustusburg. Residenz der Herzöge von Sachsen-Weißenfels, hrsg. vom Museum Weißenfels, Weißenfels 1994, S. 9-54; Roswitha Jacobsen, Der Hof von Sachsen-Weißenfels und das kulturelle Verdienst seiner Herzöge, in: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte 3/1996, S. 75-96 (P); Weltsicht und Selbstverständnis im Barock. Die Herzöge von Sachsen-Weißenfels. Hofhaltung und Residenzen, hrsg. vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., Halle 1999; Barocke Fürstenresidenzen an Saale, Unstrut und Elster, hrsg. vom Museumsverbund „Die Fünf Ungleichen e.V.“ und dem Museum Schloss Moritzburg Zeitz, Petersberg 2007; Vinzenz Czech (Hg.), Fürsten ohne Land. Höfische Pracht in den sächsischen Sekundogenituren Weißenfels, Merseburg und Zeitz, Berlin 2009; Martina Schattkowsky/Manfred Wilde (Hg.), Sachsen und seine Sekundogenituren. Die Nebenlinien Weißenfels, Merseburg und Zeitz (1657-1746), Leipzig 2010; Otto Klein, Weißenfels, in: Wolfgang Adam/Siegrid Westphal (Hg.), Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit, Bd. 3, Berlin/Boston 2012, S. 2119-2159. – DBA I.

Porträt Bildnis Johann Adolf II. zu Sachsen-Weißenfels, Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inventar-Nr. A 26240 a in A 222, 2, Foto: Henrik Ahlers, 1989, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Abteilung Deutsche Fotothek (Bildquelle); Johann Adolf II., Georg Paul Busch, Kupferstich, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Porträtsammlung, Inventar-Nr. A 18449; Johann Adolf II., Johann Christoph Sysan, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 18450; Johann Adolf II., Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 18451; Johann Adolf II., Johann Martin Bernigeroth, Kupferstich, ebd., Inventar-Nr. A 27842.

Jochen Vötsch
24.4.2023


Empfohlene Zitierweise:
Jochen Vötsch, Artikel: Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/9056 [Zugriff 2.3.2024].