Ferdinand Hartmann

Ferdinand Hartmann zählte im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des sächsischen Kunst- und Kulturbetriebs. Als Historien- und Porträtmaler hoch angesehen, engagierte sich Hartmann als Professor und späterer Direktor der Dresdner Kunstakademie für die Verbesserung der administrativen Strukturen der Akademie und für den Ausbau sowie Erhalt der Sammlungen der Dresdner Gemäldegalerie. – Hartmann wurde am 14.7.1774 als letztes Kind des Hof- und Finanzrats Johann Georg Hartmann und seiner Gattin Juliane Friederike (geb. Spittler) in Stuttgart geboren. Nach dem Studium der klassizistischen Malerei an der Stuttgarter Hohen Karlsschule 1786 bis 1794 unter Philipp Friedrich Hetsch begab sich Hartmann 1798 nach Rom. Dort setzte er sich intensiv mit der italienischen Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts auseinander und empfing erste Anregungen, sich vom strengen Schwäbischen Klassizismus zu lösen und in seinem Kunstschaffen - neben antiken - auch christliche Motive zu berücksichtigen. In Rom lernte er Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau kennen, die zur Förderin des Malers werden sollte. Bedeutende Werke seiner frühen Schaffenszeit - u.a. „Psyche“ (1797), „Eros und Anteros“ (1803), „Hebe tränkt den Adler“ (1805), „Die drei Marien beim Grabe Christi“ (1807) - malte Hartmann für die Fürstin oder wurden von dieser erworben. 1797 wurde Hartmann Mitglied der Stuttgarter Kunstakademie und kehrte im Jahr darauf nach Stuttgart zurück. 1799 - nicht, wie in der Forschungsliteratur fast durchgängig behauptet, 1801 - gewann er mit seiner Zeichnung „Venus führt Helena dem Paris zu“ den geteilten ersten Preis der von den sog. Weimarischen Kunstfreunden Johann Wolfgang von Goethe und Johann Heinrich Meyer ausgelobten Preisaufgaben für bildende Künstler; weitere Teilnahmen folgten 1800 und 1801. Im Februar 1801 reiste Hartmann auf Anraten der Fürstin Louise und von dieser finanziell unterstützt von Stuttgart nach Dresden, um sich dort fortzubilden. Auf dem Weg machte er Halt in Weimar und verkehrte dort mit Goethe und Meyer. Nach einer erneuten Romreise 1802/1803 ließ sich Hartmann dann dauerhaft in Dresden nieder. Längere Zeit sollte er die Stadt lediglich für erneute Reisen nach Italien (1820-1823 und 1828) sowie in die Niederlande und nach Paris (1839) wieder verlassen. – In Dresden etablierte sich Hartmann rasch als bedeutender Historien- und Porträtmaler. Das hohe Ansehen, das der Maler im frühen 19. Jahrhundert genoss, geht v.a. aus den journalistischen Besprechungen der Dresdner Akademieausstellungen hervor, die Hartmann regelmäßig mit Historienbildern und Porträts beschickte. In seinen Porträts legte Hartmann hohen Wert auf eine charakteristische Darstellung der abgebildeten Personen. Seine Historienbilder zeichnen sich durch an klassizistischen Stilprinzipien orientierte Kompositionsverfahren und ein intensives, kontrastreiches Kolorit aus. Hartmanns Kunstschaffen im Bereich der Historienmalerei lässt sich aus heutiger Perspektive dabei an der Schnittstelle von Klassizismus und Romantik verorten: Seit der äußerst erfolgreichen Präsentation der „Drei Marien beim Grabe Christi“ auf der Dresdner Akademieausstellung 1807 und seiner 1808 gezeigten, ebenfalls hochgelobten Darstellung der Magdalena, die zu den Füßen Christi liegt, galt Hartmann als Historienmaler, der wirkungsvoll sowohl antike als auch biblische Motive zur Darstellung brachte. Er setzte damit die oben genannten künstlerischen Anregungen, die er in Rom gewonnen hatte, erfolgreich um. Von Zeitgenossen wie den Weimarischen Kunstfreunden wurde Hartmann in der Folge mit der „Neu-deutschen religios-patriotischen Kunst“ (Goethe/Meyer 1817) der sog. Nazarener in Verbindung gebracht. Drucke von Stichen beider Bilder erschienen in der von Heinrich von Kleist und Adam Müller herausgegebenen Zeitschrift „Phöbus. Ein Journal für die Kunst“ (1808/1809), die Hartmann als Verantwortlicher für den Bereich der bildenden Künste mitbetreute. Im „Phöbus“ wurde zudem Hartmanns auf den 21.2.1809 datierter Aufsatz „Über Kunstausstellungen und Kunstkritik […]“ veröffentlicht, in dem er Caspar David Friedrichs Ölgemälde „Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar)“ gegen die Kritik des Kammerherrn Friedrich Wilhelm Basilius von Ramdohr verteidigte. Hartmann zeigte sich darin als weitsichtiger und kunstgeschichtlich hochgebildeter Verfechter von Innovation und Fortschritt in der bildenden Kunst und aufgeschlossen gegenüber Friedrichs unkonventioneller, romantischer Landschaftsmalerei. Die Maler Philipp Otto Runge (1801-1803), Gustav Heinrich Naeke (ab 1803), Franz und Johannes Riepenhausen (1804) sowie Ferdinand und Friedrich Olivier (1804-1806) wurden während ihrer Aufenthalte in Dresden in ihrem Kunstschaffen von Hartmann beeinflusst, dessen eigene Malerei wiederum durch Runges Arabesken Anregungen erhielt. Hartmanns in Rom angefertigte Abzeichnungen von Bildwerken vorraffaelischer Maler gelangten 1805 als Kopien in die Hände des jungen Friedrich Overbeck und waren von großem Einfluss auf das Wirken des späteren Nazareners. Neben Heinrich von Kleist und Caspar David Friedrich, deren patriotische und antinapoleonische Gesinnungen der Maler teilte, zählten in Dresden u.a. auch Karl August Böttiger, Georg Friedrich Kersting, Gerhard von Kügelgen, Christian Gottfried sowie Theodor Körner und Ludwig Tieck zu Hartmanns Bekanntenkreis. – 1810 wurde Hartmann aufgrund seiner künstlerischen Verdienste und umfassenden wissenschaftlichen Bildung zum Professor für Historienmalerei an der Dresdner Kunstakademie und ein Jahr später zum ordentlichen Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin ernannt. Ab 1814 bekleidete Hartmann zudem das Direktorat der Meißner Zeichenschule; das Direktorat der Dresdner Akademie übernahm der Maler 1825. – Hartmanns Verdienste um die Dresdner Kunstakademie sind ebenso weitreichend wie tiefgreifend. Sie waren gekennzeichnet durch sein stetes Bemühen, das Ansehen der Institution zu heben und ihr ein innovatives Profil in Lehre und Verwaltung zu verleihen. Im Auftrag von Fürst Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski, der seit dem 22.10.1813 russischer Generalgouverneur in Sachsen war, konzipierte Hartmann eine Verfassung für die Akademie, die am 20.10.1814 in Kraft trat. Bemerkenswert fortschrittlich und demokratisch war die Neuerung, die Akademieleitung und wichtige Entscheidungsbefugnisse wie die Ernennung von Lehrpersonal nicht weiterhin einem Generaldirektor, sondern einem aus den Professoren und Lehrenden bestehenden Senat (dem auch Hartmann selbst angehörte) anzuvertrauen. Zwar wurde die Verfassung bereits am 18.7.1816 durch königlichen Befehl zurückgenommen, der Maler verfolgte jedoch auch weiterhin das Ziel, die Kunstakademie in entsprechender Weise umzugestalten. In seiner Schrift „Unmaßgebliche Bemerkungen …“ (1834) sprach sich Hartmann erneut energisch gegen zu hohe Machtbefugnisse des Generaldirektors und für mehr Entscheidungsgewalt der Professoren aus. Hartmanns Anregung, die Akademieprofessoren sollten bei der Ausarbeitung einer Verfassung für die Institution mitwirken, wurde im Rahmen der Konzeption der neuen, im Oktober 1836 verabschiedeten Verfassung, tatsächlich gefolgt. In diese wurden die zentralen Aspekte aufgenommen, die Hartmann bereits 1814 erdacht hatte: Fortan entschied ein akademischer Rat über Lehr- und Personalfragen. Das Generaldirektorat, das seit 1815 Heinrich Carl Wilhelm Graf Vitzthum von Eckstädt bekleidet hatte, wurde am 6.10.1837 abgeschafft. – Spätestens seit 1818 verantwortete Hartmann die Organisation der alljährlich veranstalteten Dresdner Akademieausstellungen, auf denen auch seine zahlreichen Schüler regelmäßig ihre Werke zeigten. – Große Bedeutung muss Hartmanns Engagement für den Erhalt und die Erweiterung der königlichen Kunstsammlungen beigemessen werden: Schon 1813 war dem Maler, der in Rom bei Giuseppe Lovera und vermutlich auch bei Pietro Palmaroli Fertigkeiten im Gemälderestaurieren erlangt hatte, die Restaurierung von Antonio Allegris (gen. Correggio) Altartafel „Die Madonna des heiligen Georg“ (um 1529/1530) anvertraut worden. Der Restaurierungsauftrag ließ die Notwendigkeit erkennen, dem Erhalt der königlichen Kunstschätze mehr Aufmerksamkeit zu widmen. In einem auf den 20.2.1816 datierten Gutachten, das der Verwalter der Kunstsammlungen Johann Georg Friedrich Freiherr von Friesen angefordert hatte, legte Hartmann seine Prinzipien der Gemälderestaurierung dar. Auch aufgrund der positiven Kritik des Gutachtens durch Goethe und Meyer, denen Friesen Hartmanns Dokument zugesandt hatte, wurde Hartmann für Friesen zum bevorzugten Kandidaten für den Posten des Restaurators. Dass Hartmann diese Aufgabe letztlich ablehnte, lag aller Wahrscheinlichkeit nach daran, dass - wie schon dem Gutachten zu entnehmen ist - der Maler befürchtete, die eigene Produktivität werde unter den zeitaufwendigen Restaurierungsarbeiten leiden. Zudem scheint Hartmann negative Urteile über seine Tätigkeit, die im Kontext der Restaurierung von Correggios Altartafel nicht ausgeblieben waren, gefürchtet zu haben. Die Hartmann zugedachten Aufgaben wurden dann Palmaroli (1826/1827) und dessen Schüler Johann August Renner (ab 1829) übertragen. – 1835 war Hartmann an der Erweiterung der Sammlungen der Dresdner Gemäldegalerie (der Vorgängerin der heutigen Gemäldegalerie Alte Meister) beteiligt, infolgedessen Bilder, die sich an verschiedenen sächsischen Standorten befanden, in die Sammlung integriert wurden (u.a. Giorgiones „Schlummernde Venus“). Als Vorsitzender eines 1836 geschaffenen „Galerie-Comités“, das den Zustand der Sammlung zu überprüfen hatte, beförderte Hartmann maßgeblich die ab 1837 einsetzenden, umfassenden Restaurierungsarbeiten unter Renner und seinen Gehilfen. Der vom Komitee als notwendig für den langfristigen Erhalt der Bildwerke erachtete Neubau der Galerie wurde schließlich mit dem am 25.9.1855 eröffneten Galerieneubau Gottfried Sempers am Zwinger realisiert. – Hartmann setzte sich 1825 zusammen mit Friedrich Matthäi für den umfassenden Ankauf von Bildern spanischer Maler des 15. bis 17. Jahrhunderts für die Dresdner Galerie ein und legte damit einen Grundstein für entsprechende, allerdings erst 1853 getätigte Erwerbungen. – Hartmanns Engagement für die Kunst und Kultur Sachsens äußerte sich weiter in den Vereinsmitgliedschaften des Malers: Er war Gründungsmitglied des 1824 ins Leben gerufenen Königlich Sächsischen Vereins zur Erforschung und Erhaltung vaterländischer Altertümer (dem Vorgänger des heutigen Vereins für sächsische Landesgeschichte), der sich dem Bemühen um Auffindung und Pflege in Sachsen befindlicher Kunstwerke widmete. 1830 übernahm Hartmann zusammen mit Johann Gottlob von Quandt innerhalb des Vereins den Vorsitz der neu gegründeten Sektion für bildende Künste, die u.a. die 1832 fertiggestellte Restaurierung von Michael Wolgemuts Altar in der Zwickauer Marienkirche initiierte. Hervorzuheben ist außerdem Hartmanns Engagement im Vorstand des 1828 gegründeten Sächsischen Kunstvereins, der durch Ankäufe von Werken biografisch mit Sachsen verbundener Künstler die bildenden Künste des Lands förderte. – Hartmann starb am 6.1.1842 nach längerer schwerer Krankheit und wurde auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof beigesetzt. Der künstlerische Nachlass sowie die umfangreiche und hochwertige Kunstsammlung des unverheiratet und kinderlos gebliebenen Malers kam am 19.9.1842 in Dresden zur Versteigerung. – Nach seinem Tod geriet der Maler, dessen Kunst schon gegen Ende seines Lebens aufgrund neuerer, v.a. von der Düsseldorfer Malerschule ausgehender Tendenzen in der Historienmalerei als nicht mehr zeitgemäß erachtet wurde, weitestgehend in Vergessenheit.

Quellen Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, 10026 Geheimes Kabinett, Loc. 2520/1: Gutachten Ferdinand Hartmanns vom 20.2.1816; Verzeichniss einer Sammlung Kupferstiche, Kupferstichwerke, Handzeichnungen, Oelgemälde und andere Kunstgegenstände des verstorbenen … Herrn Ferdinand Hartmann, welche auctionis lege überlassen werden …, Dresden 1842.

Werke Malerei: Bildnis Friedrich Matthisson, 1794, Öl auf Leinwand, Gleimhaus Halberstadt, Inventar-Nr. A 121; Bildnis Johann Joachim Winckelmann (Kopie im Ausschnitt nach dem von Angelica Kauffmann 1764 gemalten Bildnis), 1794, Öl auf Leinwand, Gleimhaus Halberstadt, Inventar-Nr. A 046; Friedrich Matthisson in Rom, 1796, Öl auf Leinwand, Nationalmuseum Stockholm; Psyche, 1797, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 1997; Der Aufbruch des Aeneas in den Kampf, um 1797, Bleistift auf Papier, Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart; Venus führt dem Paris die Helena zu, Kreide auf Papier, 1799; Hektors Abschied von Andromache, 1800, Öl auf Eichenholz, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Inventar-Nr. 226; Selbstbildnis, um 1800, Kreide auf Papier, Grafische Sammlung der Städtischen Galerie Dresden, Inventar-Nr. 1978/k 168; Irene, 1802, Bleistift und Pinsel auf Papier, Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 1997; Eros und Anteros, 1803, Öl auf Leinwand, Luisium Dessau; Hebe tränkt den Adler, 1805, Öl auf Leinwand, Luisium Dessau; Die drei Marien beim Grabe Christi, 1807, Öl auf Leinwand, ehemals Johanniskirche Dessau (1944 zerstört); Magdalena zu den Füßen Christi, 1808, Öl auf Leinwand; Eine Landschaft mit Figuren, nach Göthe’s Ballade: der Erlkönig, 1812, Öl auf Leinwand; Staatsgalerie Stuttgart (1945 gestohlen); Noli me tangere, 1812, Öl auf Leinwand, Marienkirche Werdau; Selbstbildnis, um 1815, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2193; Der Raub des Hylas, 1818, Öl auf Leinwand, Museum der bildenden Künste Leipzig; Nymphe mit Amor, 1819, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2193 A; Staatsminister Karl August Freiherr von Wangenheim, um 1820, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 930; Der Tod als Kinderräuber, 1824, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 667; Bildnis Johann Gottlob von Quandt, zwischen 1824 und 1827, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inventar-Nr. Gal.-Nr. 2211 A; Christus auf dem Weg nach Emmaus, um 1840, Öl auf Leinwand, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Evangelische Pfarrkirche Sankt Petri. – Schriften: Über Kunstausstellungen und Kunstkritik, in: Phöbus. Ein Journal für die Kunst 1/1808, 11./12. Stück, S. 57-71; Unmaßgebliche Bemerkungen über das, was in der zweiten Kammer der Landtagsabgeordneten des Königreichs Sachsen in deren zweihundert und eilften, zwölften und dreizehnten Sitzungen über die Königliche Akademie der bildenden Künste zu Dresden geäußert, verhandelt und beschlossen wurde, Dresden 1834.

Literatur Adolf Haakh, Beiträge aus Württemberg zur neueren deutschen Kunstgeschichte, Stuttgart 1863; Friedrich von Matthisson, Erinnerungen, 6 Bde., Zürich 1810-1816; Carl Gustav Carus, Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten, 4 Bde., Leipzig 1865-1866; Friedrich Wilhelm Hosäus, Mitteilungen aus den Briefen der Fürstin-Herzogin Luise von Anhalt-Dessau an Ferdinand Hartmann, in: Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 8/1898, Teil 3, S. 181-200; Julius Hartmann/Ernst Drück/Reinhold Lechler (Hg.), Hartmannsbuch 1913, Cannstatt; Otto Fischer, Schwäbische Malerei des neunzehnten Jahrhunderts, Stuttgart/Berlin/Leipzig 1925 (P); Blätter für Württembergische Familienkunde 2/1926, H. 15/16 (Band II, Heft 3/4); Kurt Karl Eberlein, Hartmann und Runge, in: Wilhelm Worringer (Hg.), Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Paul Clemen, Bonn 1926, S. 485-491; Werner Fleischhauer, Der Württembergische Kunstverein. Geschichte und Bestrebungen in den ersten vier Jahrzehnten seines Bestehens, Stuttgart 1927; Bernhard Koerner (Hg.), Schwäbisches Geschlechterbuch, Bd. 6., Görlitz 1931; Otto Deneke, Die Brüder Riepenhausen, Göttingen 1936; Edwin Zeydel, Der Maler Ferdinand Hartmann und Ludwig Tiecks Ausgabe der Schriften Kleists (Mit zwei unbekannten Briefen Tiecks), in: Jahrbuch der Kleist-Gesellschaft 17/1937, S. 95-97; Max Schefold, Ein neues Werk des Malers Chr. Ferd. Hartmann, in: Württemberg. Schwäbische Monatshefte im Dienste von Volk und Heimat 10/1938, H. 109, S. 23-27 (P); Patriotische Kunst aus der Zeit der Volkserhebung 1813, hrsg. von der Deutschen Akademie der Künste, Berlin 1953; Walther Scheidig, Goethes Preisaufgaben für bildende Künstler 1799-1805, Weimar 1958; Phöbus. Ein Journal für die Kunst, hrsg. von Heinrich von Kleist und Adam H. Müller. Nachwort und Kommentar von Helmut Sembdner, Stuttgart 1961; Jörg Traeger, Philipp Otto Runge und sein Werk. Monographie und kritischer Katalog, München 1975; Marianne Prause (Bearb.), Die Kataloge der Dresdner Akademie-Ausstellungen. 1801-1850, 2 Bde., Berlin 1975; Hans Joachim Neidhardt, Die Malerei der Romantik in Dresden, Leipzig/Wiesbaden 1976; Manfred Altner, Die Kunstakademie unter dem Generaldirektorat des Grafen Camillo Marcolini [1780-1814], in: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste [1764-1989], hrsg. von der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Dresden 1990, S. 75-100 (P); ders., Die Akademie unter dem Generaldirektorat des Grafen Vitzthum von Eckstaedt [1815-1838], in: ebd., S. 101-130; Ernst Osterkamp, Das Geschäft der Vereinigung. Über den Zusammenhang von bildender Kunst und Poesie im „Phöbus“, in: Kleist-Jahrbuch 1990, S. 51-70; Gerd Spitzer, Friedrich Helmsdorf und die Professur für Landschaftsmalerei an der Dresdener Kunstakademie 1825, in: Dresdener Kunstblätter 36/1992, Nr. 6, S. 187-196 (P); Christian von Holst (Hg.), Schwäbischer Klassizismus zwischen Ideal und Wirklichkeit 1770-1830, Stuttgart 1993 (P); Gernot Müller, „Man müsste auf dem Gemälde selbst stehen“: Kleist und die bildende Kunst, Tübingen 1995; Helmut Sembdner (Hg.), Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen, München 71996; Frank-Andreas Bechtoldt/Thomas Weiss (Hg.), Weltbild Wörlitz. Entwurf einer Kulturlandschaft, Ostfildern/Stuttgart 1996; Hilmar Frank, Der Ramdohrstreit. Caspar David Friedrichs „Kreuz im Gebirge“, in: Karl Möseneder (Hg.), Streit um Bilder. Von Byzanz bis Duchamp, Berlin 1997, S. 141-160; Peter Staengle, Ludwig Tieck an Ferdinand Hartmann, 12. Juli 1816, in: Brandenburger Kleist-Blätter 12/1999, S. 101-103; Max Kunze (Hg.), Zwischen Antike, Klassizismus und Romantik. Die Künstlerfamilie Riepenhausen, Mainz 2001 (P); Dorothee von Hellermann, Gerhard von Kügelgen (1772-1820). Das zeichnerische und malerische Werk, Berlin 2001; Volkmar Hansen/Friedhelm Beuker (Hg.), Europäische Zeichnungen zur Zeit Goethes, Düsseldorf 2005; Michael Thimann, Kinder Apolls, Söhne Mariens. Positionen deutscher Malerei zwischen Klassik und Romantik, in: Andreas Beyer (Hg.), Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 6: Klassik und Romantik, Darmstadt u.a. 2006, S. 351-371; Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens. Münchner Ausgabe, hrsg. von Karl Richter u.a., München 2006; Norbert Michels (Hg.), Zweimal zwölf zum Achtzigsten: Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie, Dessau 2007; Angela Böhm, Carus-Album. Die Wiederentdeckung einer Porträtsammlung, Dresden 2009 (P); Gustav Heinrich Naeke (1785-1835). Zeichnungen, hrsg. vom Landesmuseum Mainz, Mainz 2009; Bärbel Kovalevski. Die Bilder-Chronik des Sächsischen Kunstvereins Dresden 1828-1836, Frankfurt/Main 2010; Der Alltag der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau. Ihre Tagebuchaufzeichnungen 1756-1805 zusammengefasst von Friedrich Matthisson, hrsg. von der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Berlin/München 2010 (P); Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811, 2 Bde., Halle/Saale 2010; Uwe Quilitzsch, Das Luisium im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, München 2010; Leander Büsing, Vom Versuch, Kunstwerke zweckmäßig zusammenzustellen. Malerei und Kunstdiskurs im Dresden der Romantik. Norderstedt 2011; Christoph Schölzel, Gemäldegalerie Dresden. Bewahrung und Restaurierung der Kunstwerke von den Anfängen der Galerie bis 1876, Görlitz 2012 (P); ders., Zwei Gutachten von 1825 zur Erwerbung spanischer Bilder für die Dresdener Gemäldegalerie, in: Dresdener Kunstblätter 56/2012, Nr. 1, S. 35-44 (P); Werner Busch/Petra Maisak (Hg.), Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske, Petersberg 2013; Harald Marx, „Sachsen durch die Künste blühend machen“. Die jährlichen Ausstellungen der Kunstakademie in Dresden, in: Sächsische Heimatblätter 59/2013, Nr. 4, S. 310-327, 60/2014, Nr. 1, S. 6-33, Nr. 2, S. 98-111, Nr. 4, S. 450-477; ders., Das Porträt des Johann Gottlob von Quandt in der Dresdner Galerie Neue Meister - angeblich ein Werk des Carl Christian Vogel von Vogelstein, tatsächlich aber: Ein Meisterbild von Ferdinand Hartmann, in: ebd. 60/2014, Nr. 2, S. 112-121 (P); Gerd Spitzer, Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl und die Professur für Landschaftsmalerei an der Kunstakademie, in: Dresdner Hefte 120/2014, S. 15-24; Swantje Vogel, Historienmalerei und Gattungshierarchien an der Dresdner Kunstakademie von 1780 bis 1850, Kromsdorf/Weimar 2017; Andrea Polaschegg, Phöbus am Grabe des Herrn. Medienpolitik und Religionspoetik im ersten Heft von Kleists „Journal für die Kunst“, in: Kleist-Jahrbuch 2018, S. 53-74; Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland, hrsg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, in Kooperation mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau, München 2021 (P); Harald Marx, Traugott Lebrecht Pochmann (1762-1830). Ein Dresdner Maler in seiner Zeit, Königsbrück 2021 (P); Holger Birkholz u.a. (Hg.), Caspar David Friedrich. Wo alles begann, Dresden 2024; Frank Richter, Caspar David Friedrich. Der Landschaftsmaler, Petersberg 2024 (P); Zentrales Werk aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau wird restauriert: „Hektors Abschied von Andromache“ von Christian Ferdinand Hartmann, Ernst von Siemens Kunststiftung; Caspar David Friedrich, Sämtliche Briefe und Schriften, hrsg. von Johannes Grave, Petra Kuhlmann-Hodick und Johannes Rösler, München 2024; Reinhard Wegner, Caspar David Friedrich. Grabmale alter Helden. Eine Studie zum politischen Bild, Frankfurt/Main 2025; Romantik im Albertinum. Meisterwerke und Übersehenes, hrsg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2025. – ADB 10, S. 682; AKL, Bd. 69, Berlin u.a. 2011, S. 496f.; DBA I, II, III; DBE II 4, S. 458; NDB 7, S. 733; Thieme/Becker, Bd. 16, Leipzig 1999, S. 77f.; Georg Kaspar Nagler, Neues allgemeines Künstler-Lexicon …, Bd. 5, München 1837, S. 569f.; Neuer Nekrolog der Deutschen 20/1842, T. 1, S. 32f.; Gustav Parthey, Deutscher Bildersaal. Verzeichniss der in Deutschland vorhandenen Oelbilder verstorbener Maler aller Schulen, Bd. 1, Berlin 1863, S. 552; Friedrich von Boetticher, Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 1, Dresden 1895, S. 463f.; Hans Wolfgang Singer (Hg.), Allgemeines Künstler-Lexikon, Bd. 2, Frankfurt/Main 1921, S. 134; Hans Friedrich Schweers, Gemälde in deutschen Museen, Teil 1, Bd. 2, München 52008, S. 582; Werner Gebhardt, Die Schüler der Hohen Karlsschule, Stuttgart 2011.

Porträt Selbstbildnis, Ferdinand Hartmann, um 1815, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inventar-Nr. 2193 (Bildquelle).

Florian Breitkopf
1.4.2026


Empfohlene Zitierweise:
Florian Breitkopf, Artikel: Ferdinand Hartmann,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/1948 [Stand 01.04.2026, Aufruf 04.05.2026].

Ferdinand Hartmann



Quellen Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, 10026 Geheimes Kabinett, Loc. 2520/1: Gutachten Ferdinand Hartmanns vom 20.2.1816; Verzeichniss einer Sammlung Kupferstiche, Kupferstichwerke, Handzeichnungen, Oelgemälde und andere Kunstgegenstände des verstorbenen … Herrn Ferdinand Hartmann, welche auctionis lege überlassen werden …, Dresden 1842.

Werke Malerei: Bildnis Friedrich Matthisson, 1794, Öl auf Leinwand, Gleimhaus Halberstadt, Inventar-Nr. A 121; Bildnis Johann Joachim Winckelmann (Kopie im Ausschnitt nach dem von Angelica Kauffmann 1764 gemalten Bildnis), 1794, Öl auf Leinwand, Gleimhaus Halberstadt, Inventar-Nr. A 046; Friedrich Matthisson in Rom, 1796, Öl auf Leinwand, Nationalmuseum Stockholm; Psyche, 1797, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 1997; Der Aufbruch des Aeneas in den Kampf, um 1797, Bleistift auf Papier, Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart; Venus führt dem Paris die Helena zu, Kreide auf Papier, 1799; Hektors Abschied von Andromache, 1800, Öl auf Eichenholz, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Inventar-Nr. 226; Selbstbildnis, um 1800, Kreide auf Papier, Grafische Sammlung der Städtischen Galerie Dresden, Inventar-Nr. 1978/k 168; Irene, 1802, Bleistift und Pinsel auf Papier, Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 1997; Eros und Anteros, 1803, Öl auf Leinwand, Luisium Dessau; Hebe tränkt den Adler, 1805, Öl auf Leinwand, Luisium Dessau; Die drei Marien beim Grabe Christi, 1807, Öl auf Leinwand, ehemals Johanniskirche Dessau (1944 zerstört); Magdalena zu den Füßen Christi, 1808, Öl auf Leinwand; Eine Landschaft mit Figuren, nach Göthe’s Ballade: der Erlkönig, 1812, Öl auf Leinwand; Staatsgalerie Stuttgart (1945 gestohlen); Noli me tangere, 1812, Öl auf Leinwand, Marienkirche Werdau; Selbstbildnis, um 1815, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2193; Der Raub des Hylas, 1818, Öl auf Leinwand, Museum der bildenden Künste Leipzig; Nymphe mit Amor, 1819, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2193 A; Staatsminister Karl August Freiherr von Wangenheim, um 1820, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 930; Der Tod als Kinderräuber, 1824, Öl auf Leinwand, Staatsgalerie Stuttgart, Inventar-Nr. 667; Bildnis Johann Gottlob von Quandt, zwischen 1824 und 1827, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inventar-Nr. Gal.-Nr. 2211 A; Christus auf dem Weg nach Emmaus, um 1840, Öl auf Leinwand, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Evangelische Pfarrkirche Sankt Petri. – Schriften: Über Kunstausstellungen und Kunstkritik, in: Phöbus. Ein Journal für die Kunst 1/1808, 11./12. Stück, S. 57-71; Unmaßgebliche Bemerkungen über das, was in der zweiten Kammer der Landtagsabgeordneten des Königreichs Sachsen in deren zweihundert und eilften, zwölften und dreizehnten Sitzungen über die Königliche Akademie der bildenden Künste zu Dresden geäußert, verhandelt und beschlossen wurde, Dresden 1834.

Literatur Adolf Haakh, Beiträge aus Württemberg zur neueren deutschen Kunstgeschichte, Stuttgart 1863; Friedrich von Matthisson, Erinnerungen, 6 Bde., Zürich 1810-1816; Carl Gustav Carus, Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten, 4 Bde., Leipzig 1865-1866; Friedrich Wilhelm Hosäus, Mitteilungen aus den Briefen der Fürstin-Herzogin Luise von Anhalt-Dessau an Ferdinand Hartmann, in: Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 8/1898, Teil 3, S. 181-200; Julius Hartmann/Ernst Drück/Reinhold Lechler (Hg.), Hartmannsbuch 1913, Cannstatt; Otto Fischer, Schwäbische Malerei des neunzehnten Jahrhunderts, Stuttgart/Berlin/Leipzig 1925 (P); Blätter für Württembergische Familienkunde 2/1926, H. 15/16 (Band II, Heft 3/4); Kurt Karl Eberlein, Hartmann und Runge, in: Wilhelm Worringer (Hg.), Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Paul Clemen, Bonn 1926, S. 485-491; Werner Fleischhauer, Der Württembergische Kunstverein. Geschichte und Bestrebungen in den ersten vier Jahrzehnten seines Bestehens, Stuttgart 1927; Bernhard Koerner (Hg.), Schwäbisches Geschlechterbuch, Bd. 6., Görlitz 1931; Otto Deneke, Die Brüder Riepenhausen, Göttingen 1936; Edwin Zeydel, Der Maler Ferdinand Hartmann und Ludwig Tiecks Ausgabe der Schriften Kleists (Mit zwei unbekannten Briefen Tiecks), in: Jahrbuch der Kleist-Gesellschaft 17/1937, S. 95-97; Max Schefold, Ein neues Werk des Malers Chr. Ferd. Hartmann, in: Württemberg. Schwäbische Monatshefte im Dienste von Volk und Heimat 10/1938, H. 109, S. 23-27 (P); Patriotische Kunst aus der Zeit der Volkserhebung 1813, hrsg. von der Deutschen Akademie der Künste, Berlin 1953; Walther Scheidig, Goethes Preisaufgaben für bildende Künstler 1799-1805, Weimar 1958; Phöbus. Ein Journal für die Kunst, hrsg. von Heinrich von Kleist und Adam H. Müller. Nachwort und Kommentar von Helmut Sembdner, Stuttgart 1961; Jörg Traeger, Philipp Otto Runge und sein Werk. Monographie und kritischer Katalog, München 1975; Marianne Prause (Bearb.), Die Kataloge der Dresdner Akademie-Ausstellungen. 1801-1850, 2 Bde., Berlin 1975; Hans Joachim Neidhardt, Die Malerei der Romantik in Dresden, Leipzig/Wiesbaden 1976; Manfred Altner, Die Kunstakademie unter dem Generaldirektorat des Grafen Camillo Marcolini [1780-1814], in: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste [1764-1989], hrsg. von der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Dresden 1990, S. 75-100 (P); ders., Die Akademie unter dem Generaldirektorat des Grafen Vitzthum von Eckstaedt [1815-1838], in: ebd., S. 101-130; Ernst Osterkamp, Das Geschäft der Vereinigung. Über den Zusammenhang von bildender Kunst und Poesie im „Phöbus“, in: Kleist-Jahrbuch 1990, S. 51-70; Gerd Spitzer, Friedrich Helmsdorf und die Professur für Landschaftsmalerei an der Dresdener Kunstakademie 1825, in: Dresdener Kunstblätter 36/1992, Nr. 6, S. 187-196 (P); Christian von Holst (Hg.), Schwäbischer Klassizismus zwischen Ideal und Wirklichkeit 1770-1830, Stuttgart 1993 (P); Gernot Müller, „Man müsste auf dem Gemälde selbst stehen“: Kleist und die bildende Kunst, Tübingen 1995; Helmut Sembdner (Hg.), Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen, München 71996; Frank-Andreas Bechtoldt/Thomas Weiss (Hg.), Weltbild Wörlitz. Entwurf einer Kulturlandschaft, Ostfildern/Stuttgart 1996; Hilmar Frank, Der Ramdohrstreit. Caspar David Friedrichs „Kreuz im Gebirge“, in: Karl Möseneder (Hg.), Streit um Bilder. Von Byzanz bis Duchamp, Berlin 1997, S. 141-160; Peter Staengle, Ludwig Tieck an Ferdinand Hartmann, 12. Juli 1816, in: Brandenburger Kleist-Blätter 12/1999, S. 101-103; Max Kunze (Hg.), Zwischen Antike, Klassizismus und Romantik. Die Künstlerfamilie Riepenhausen, Mainz 2001 (P); Dorothee von Hellermann, Gerhard von Kügelgen (1772-1820). Das zeichnerische und malerische Werk, Berlin 2001; Volkmar Hansen/Friedhelm Beuker (Hg.), Europäische Zeichnungen zur Zeit Goethes, Düsseldorf 2005; Michael Thimann, Kinder Apolls, Söhne Mariens. Positionen deutscher Malerei zwischen Klassik und Romantik, in: Andreas Beyer (Hg.), Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 6: Klassik und Romantik, Darmstadt u.a. 2006, S. 351-371; Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens. Münchner Ausgabe, hrsg. von Karl Richter u.a., München 2006; Norbert Michels (Hg.), Zweimal zwölf zum Achtzigsten: Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie, Dessau 2007; Angela Böhm, Carus-Album. Die Wiederentdeckung einer Porträtsammlung, Dresden 2009 (P); Gustav Heinrich Naeke (1785-1835). Zeichnungen, hrsg. vom Landesmuseum Mainz, Mainz 2009; Bärbel Kovalevski. Die Bilder-Chronik des Sächsischen Kunstvereins Dresden 1828-1836, Frankfurt/Main 2010; Der Alltag der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau. Ihre Tagebuchaufzeichnungen 1756-1805 zusammengefasst von Friedrich Matthisson, hrsg. von der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Berlin/München 2010 (P); Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811, 2 Bde., Halle/Saale 2010; Uwe Quilitzsch, Das Luisium im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, München 2010; Leander Büsing, Vom Versuch, Kunstwerke zweckmäßig zusammenzustellen. Malerei und Kunstdiskurs im Dresden der Romantik. Norderstedt 2011; Christoph Schölzel, Gemäldegalerie Dresden. Bewahrung und Restaurierung der Kunstwerke von den Anfängen der Galerie bis 1876, Görlitz 2012 (P); ders., Zwei Gutachten von 1825 zur Erwerbung spanischer Bilder für die Dresdener Gemäldegalerie, in: Dresdener Kunstblätter 56/2012, Nr. 1, S. 35-44 (P); Werner Busch/Petra Maisak (Hg.), Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske, Petersberg 2013; Harald Marx, „Sachsen durch die Künste blühend machen“. Die jährlichen Ausstellungen der Kunstakademie in Dresden, in: Sächsische Heimatblätter 59/2013, Nr. 4, S. 310-327, 60/2014, Nr. 1, S. 6-33, Nr. 2, S. 98-111, Nr. 4, S. 450-477; ders., Das Porträt des Johann Gottlob von Quandt in der Dresdner Galerie Neue Meister - angeblich ein Werk des Carl Christian Vogel von Vogelstein, tatsächlich aber: Ein Meisterbild von Ferdinand Hartmann, in: ebd. 60/2014, Nr. 2, S. 112-121 (P); Gerd Spitzer, Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl und die Professur für Landschaftsmalerei an der Kunstakademie, in: Dresdner Hefte 120/2014, S. 15-24; Swantje Vogel, Historienmalerei und Gattungshierarchien an der Dresdner Kunstakademie von 1780 bis 1850, Kromsdorf/Weimar 2017; Andrea Polaschegg, Phöbus am Grabe des Herrn. Medienpolitik und Religionspoetik im ersten Heft von Kleists „Journal für die Kunst“, in: Kleist-Jahrbuch 2018, S. 53-74; Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland, hrsg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, in Kooperation mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau, München 2021 (P); Harald Marx, Traugott Lebrecht Pochmann (1762-1830). Ein Dresdner Maler in seiner Zeit, Königsbrück 2021 (P); Holger Birkholz u.a. (Hg.), Caspar David Friedrich. Wo alles begann, Dresden 2024; Frank Richter, Caspar David Friedrich. Der Landschaftsmaler, Petersberg 2024 (P); Zentrales Werk aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau wird restauriert: „Hektors Abschied von Andromache“ von Christian Ferdinand Hartmann, Ernst von Siemens Kunststiftung; Caspar David Friedrich, Sämtliche Briefe und Schriften, hrsg. von Johannes Grave, Petra Kuhlmann-Hodick und Johannes Rösler, München 2024; Reinhard Wegner, Caspar David Friedrich. Grabmale alter Helden. Eine Studie zum politischen Bild, Frankfurt/Main 2025; Romantik im Albertinum. Meisterwerke und Übersehenes, hrsg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2025. – ADB 10, S. 682; AKL, Bd. 69, Berlin u.a. 2011, S. 496f.; DBA I, II, III; DBE II 4, S. 458; NDB 7, S. 733; Thieme/Becker, Bd. 16, Leipzig 1999, S. 77f.; Georg Kaspar Nagler, Neues allgemeines Künstler-Lexicon …, Bd. 5, München 1837, S. 569f.; Neuer Nekrolog der Deutschen 20/1842, T. 1, S. 32f.; Gustav Parthey, Deutscher Bildersaal. Verzeichniss der in Deutschland vorhandenen Oelbilder verstorbener Maler aller Schulen, Bd. 1, Berlin 1863, S. 552; Friedrich von Boetticher, Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 1, Dresden 1895, S. 463f.; Hans Wolfgang Singer (Hg.), Allgemeines Künstler-Lexikon, Bd. 2, Frankfurt/Main 1921, S. 134; Hans Friedrich Schweers, Gemälde in deutschen Museen, Teil 1, Bd. 2, München 52008, S. 582; Werner Gebhardt, Die Schüler der Hohen Karlsschule, Stuttgart 2011.

Porträt Selbstbildnis, Ferdinand Hartmann, um 1815, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inventar-Nr. 2193 (Bildquelle).

Florian Breitkopf
1.4.2026


Empfohlene Zitierweise:
Florian Breitkopf, Artikel: Ferdinand Hartmann,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/1948 [Stand 01.04.2026, Aufruf 04.05.2026].