Rudolf Lavant

L. erwarb sich v.a. in der Frühzeit der sozialdemokratischen Bewegung in Sachsen sowie in der Zeit der Sozialistengesetze als Arbeiterdichter überregionale Anerkennung. – L. kam als ältestes von fünf Kindern in Leipzig zur Welt. Sein Vater Carl Eduard Cramer war ein liberaler Publizist und Politiker und stand dem demokratischen Oppositionellen und Revolutionär Robert Blum nahe. Johann Georg August Wirth, der Organisator des Hambacher Fests, war L.s Großonkel. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife an der Städtischen Realschule zu Leipzig wurde L. zunächst Handelsgehilfe in seiner Geburtsstadt. Danach wurde er Buchhalter, schließlich Prokurist bei der Firma Dürbig & Co., einer Garnhandlung in Leipzig. – In seinem Elternhaus lernte L. frühzeitig demokratische Anschauungen kennen: Sein Vater war Redakteur der von Blum maßgeblich initiierten „Sächsischen Vaterlandsblätter“. Das Blatt verstand sich von Anfang an als antifeudales Publikationsorgan der Arbeiter, Handwerker und Bürger in Sachsen. Aufgrund dieser Herkunft verwundert es nicht, dass L. sein Talent als Dichter nutzte, um die Arbeiter zu unterstützen. Durch die umfangreiche Bibliothek des Historikers Heinrich Wuttke, eines engen Freunds seines Vaters, konnte L. die Gedichtbände seiner Lieblingsdichter George Gordon Byron, Alfred Tennyson, Pierre-Jean de Béranger, Victor Hugo, Georg Herwegh und Ferdinand Freiligrath studieren und sich so zu einem bedeutenden Dichter entwickeln. Insbesondere Herwegh und Freiligrath wurden seine Vorbilder im Schaffen. – 1866 nahm L. am Deutschen Krieg als Kaiserjäger freiwillig auf österreichischer Seite teil. 1873 erlangte er das Bürgerrecht der Stadt Leipzig. – Bereits mit 27 Jahren begann L. neben seinem Beruf als Prokurist ein zweites Leben als sozialistischer Schriftsteller und Publizist. Sein Pseudonym „Rudolf Lavant“ erlangte er durch einen österreichischen Brieffreund, dessen Heimat das Tal von Lavant war. Er verwendete das Pseudonym aus Furcht vor Verfolgung und zum Schutz seiner Privatsphäre. Seine dichterische Ader entdeckte L. im Leipziger Turnverein (Westvorstadt) (später Leipziger Turn- und Sportverein 1867), für den er zahlreiche Turnerlieder schrieb. Sie sind in einem Büchlein mit dem Titel „Eichenlaub und Fichtenreis. Liederschatz des Leipziger Turnvereins“ zusammengefasst. Im Leipziger Arbeiterbildungsverein hielt er um 1870 zudem Vorträge über Hexenprozesse, Deutsche Fürstenhöfe oder den englischen Dichter Percy Bysshe Shelley und unterrichtete Arbeiter unentgeltlich in der französischen Sprache sowie in Stenografie. Im Arbeiterbildungsverein lernte L. auch Wilhelm Liebknecht und August Bebel kennen, die ebenfalls für den Verein tätig waren. Von Bebel wurde ihm 1876 die Revision der Druckerei des „Vorwärts“ übertragen. – Das erste publizierte sozialistische Gedicht L.s mit dem Titel „Friede!“ stammt vom 21.1.1871 und erschien in der Zeitschrift „Der Volksstaat“ (signiert mit „Richard C.“). 1884 bis 1886 erschien in Zürich die Anthologie „Vorwärts“, eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk. Sie enthielt Arbeiterdichtungen von verschiedenen Autoren. L. schrieb hierfür das Vorwort und war Herausgeber. Zudem publizierte er 30 Jahre, 1885 bis 1915, Gedichte für die Satirezeitschrift „Der wahre Jacob“, wobei die frühen Gedichte in die Zeit der sog. Sozialistengesetze fallen. „In Reih und Glied. Gedichte von einem Namenlosen“ wurde 1893 im Stuttgarter Verlag von Johann Heinrich Wilhelm Dietz als dritter Band der Reihe „Deutsche Arbeiterdichtung. Eine Auswahl Lieder und Gedichte deutscher Proletarier“ herausgegeben. Seine Arbeiten wurden zudem u.a. in den Zeitschriften „Die Neue Welt“, „Deutscher Jugendschatz“, „Leipziger Volkszeitung“, „Das Lämplein“, „Die Fackel“ und in den Arbeiterkalendern „Omnibus“ und dem „Illustrierten Neuen Welt-Kalender“ gedruckt. Gleichfalls schrieb er Gedichte für den „Königlich Sächsischen Ameisen-Kalender“. – In der Zeit des Sozialistengesetzes als L. im illegalen „Der Sozialdemokrat“ häufig politische „Leitgedichte“ veröffentlichte und gleichzeitig unerkannt in seinem kaufmännischen Beruf weiterarbeitete, spitzte sich sein Doppelleben noch zu. „Der Sozialdemokrat“ wurde zuerst in Zürich und später in London produziert und über die „Rote Feldpost“ nach Deutschland geschmuggelt. L. schrieb außerdem politische Leitgedichte für verschiedene Mai- und Gedenk-Festzeitungen der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Auch zur Unterstützung der Textilarbeiterinnen und -arbeiter Crimmitschaus, die vom 7.8.1903 bis zum 17.6.1904 im Streik für den Zehnstundentag und höhere Löhne standen, verfasste L. Gedichte. Er erlernte die Gabelsberger Stenografie und war Autor der Zeitschrift „Illustrierte Zeitung für Gabelsbergerʼsche Stenografen“. Herausgeber dieser Fachzeitschrift war sein Freund Emil Trachbrodt. L. widmete sich aber auch dem Studium von Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch), die er bei dienstlichen und privaten Auslandsreisen oft benötigte. L. schrieb weltanschaulich-agitatorische Verse, Gedankenlyrik, balladeske Gedichte, aber auch humoristisch-satirische Verse in sächsischer Mundart als „Fritzchen Mrweessesnich“. Als Mundartdichter brachte er sein Talent 1901 bis 1914 in der „Leipziger Volkszeitung“ ein. Viele dieser Gedichte sind von auswärtigen Blättern nachgedruckt worden und haben so eine weitere Verbreitung gefunden. – Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden viele seiner Antikriegsgedichte, die gegen die alles überflutende Völkerverhetzung anzukämpfen versuchten, aus Zensurgründen nicht veröffentlicht. Daneben trat er als Reiseberichterstatter, Übersetzer ( Alphonse Daudet, Adrien Dézamy), Herausgeber und Journalist hervor. – L. war in mehreren Vereinen tätig. So war er z.B. seit 1886 bis zu seinem Lebensende in der Sektion Leipzig des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins engagiert, für den er mehrere Reisen unternahm. L. bekleidete mehrere Tätigkeiten im Verein: Er war Vorsitzender und Schriftführer des Hütten- und des Festausschusses sowie Hüttenwart bzw. stellvertretender Hüttenwart der Mandronhütte, Grasleitenhütte und Vajolethütte (alle heute in Italien gelegen). Zu Festlichkeiten stellte L. seine dichterische Begabung oft in den Dienst der Sektion. In der Gesellschaft für Pflege der Gabelsbergerʼschen Stenographie, gegründet am 14.5.1879, war er Mitglied des Vorstands. Als Sekretär und Lehrer des Clubs La Grotta Azzurra (mit dem Zusatz „Verein für italienische Konversation“) betätigte er sich in einem Sprachkurs für Italienisch. – Wegen der Auflösung der Firma Dürbig & Co. am 31.12.1900 (der Firmensitz wechselte nach England) wurde L. arbeitslos. Er war zu diesem Zeitpunkt fast 41 Jahre für dieses Unternehmen tätig. 1901 fand er wieder Arbeit als selbstständiger, vereidigter Bücherrevisor der Stadt Leipzig. Er übte diese Tätigkeit bis zu seinem Ableben aus. Jahrzehntelang schrieb der Dichter und Schriftsteller für das Proletariat. Erst nach seinem Tod erfuhren viele Menschen aus den Nachrufen in verschiedenen Zeitungen, wer sich hinter dem Pseudonym „Rudolf L.“ verbarg. L. starb mit 71 Jahren in Leipzig und wurde auf dem Südfriedhof beerdigt.

Quellen Nachlass von Rudolf L., hrsg. von Gerd Cramer, Berlin 2011.

Werke Friede!, in: Der Volksstaat 3/1871, Titelseite; Ein verlorener Posten, in: Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt für das Volk 3/1878, Nr. 14-43, S. 157-507; Onkel und Neffe, in: Deutscher Jugendschatz mit der Beilage: Gesundheitspflege und Jugenderziehung 1/1879, Nr. 1, S. 2-7, Nr. 2, S. 10-14, Nr. 3, S. 18-23, Nr. 4, S. 28f.; Idealisten, in: Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt für das Volk 5/1880, Nr. 33-52, S. 385-626; Hechtgrau und grün. Erinnerungen eines 1866er Kadetten auf Kriegsdauer, in: Neue Illustrirte Zeitung für Gabelsbergerʼsche Stenografen 2/1885/1886, Nr. 1-12, S. 2-179 (ND Berlin 2019); Vorwärts. Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk, Zürich 1886; Weihnachten zweier Glücklichen, in: Illustrirtes Unterhaltungsblatt für das Volk 1887, Nr. 12, S. 2-3, Nr. 13, S. 2-4; Ein Tag auf Mitten-Java, in: Illustrirter Deutscher Jugendschatz. Eine Festgabe für Knaben, Jünglinge, Mädchen und Jungfrauen, Leipzig 1887, S. 65-69; Erinnerung an die Enthüllung des Gabelsberger-Denkmals in München am 10. August 1890, Leipzig 1890; In Reih und Glied. Gedichte von einem Namenlosen, Stuttgart 1893; Herbststreifzüge in Welschtirol, in: Neue Illustrirte Zeitung für Gabelsbergerʼsche Stenographen 11/1894/1895, Nr. 1-8, S. 2-136; Eichenlaub und Fichtenreis. Liederschatz des Leipziger Turnvereins, Leipzig 1901; Vorwort, in: Manfred Wittich, Lieder eines fahrenden Schülers, hrsg. von Anna Wittich, Leipzig 1904, S. 5; Gedichte, hrsg. von Hans Uhlig, Berlin 1965; Reisebeschreibungen aus Südtirol in den 1890er Jahren, hrsg. von Gerd Cramer, Berlin 32018; Gedichtsammlung aus der Satirezeitschrift Der wahre Jacob. 30 Jahre 1885-1915, hrsg. von Gerd Cramer, Hohenwarsleben 2019; ders. (Hg.), Gedichtsammlung „Lose Blätter Leipziger Linden“ 1871-1915, hrsg. von Gerd Cramer, Hohenwarsleben 2019; Erzählungen und Reden. Leipzig 1877-1892, hrsg. von Gerd Cramer, 2019.

Literatur Karl Henckell (Hg.), Buch der Freiheit, Berlin 1893; Konrad Beißwanger, Stimmen der Freiheit. Blüthenlese der hervorragendsten Schöpfungen unserer Arbeiter- und Volksdichter, Nürnberg 1901; Franz Diederich, Von unten auf. Ein neues Buch der Freiheit, 2 Bde., Berlin 1911; Wilhelm Blos, Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, 2 Bde., München 1914/1919; Ein Arbeiterdichter †, in: Leipziger Volkszeitung 13.12.1915, 1. Beilage; Ein Arbeiterdichter gestorben, in: Lübecker Volksbote 23.12.1915, Beilage; W. B., Rudolf L. †, in: Der Wahre Jacob 33/1916, Nr. 769, S. 8882; Jahrbuch des Leipziger Turnvereins Westvorstadt 1916, S. 9, 24f.; Die Glocke 1/1915/1916, H. 12, S. 700; Die Neue. Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt 1916, Nr. 7, S. 56; Jahresbericht der Sektion Leipzig des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins 1916, S. 4; Illustrierter Neue Welt-Kalender für das Jahr 1917, S. 28; Hans Uhlig, Leben und Werk Rudolf L.s. Ein Beitrag zur Erforschung der „Neuen Anfänge der sozialistischen Literatur“, Diss. Greifswald 1965; Wolfgang Friedrich, Rudolf L. Gedichte, in: Weimarer Beiträge. Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturwissenschaften 13/1967, H. 2, S. 344f.; Hans Uhlig, Rudolf L. Zu den Anfängen der sozialistischen Literatur in Deutschland, in: ebd. 17/1971, H. 12, S. 162-168; Udo Achten (Hg.), Zum Lichte empor. Mai-Festzeitungen der Sozialdemokratie 1891-1914, Berlin 1980; Wolfgang Schröder, Leipzig. Die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung. Wurzeln und Werden des Arbeiterbildungsvereins 1848/49 bis 1878/81, Berlin 2010; Gerd Cramer (Hg.), Rudolf L. der Arbeiterdichter. Zum 100-jährigen Todestag von Rudolf L., eigentlich Richard Cramer, Berlin 2015. – DBA II, III; DBE II 6, S. 290; NDB 13, S. 745; Franz Osterroth, Biographisches Lexikon des Sozialismus, Bd. 1: Verstorbene Persönlichkeiten, Hannover 1960, S. 160f., 181; Lexikon Sozialistischer Deutscher Literatur. Von den Anfängen bis 1945, Leipzig 1964, S. 317-319.

Porträt Rudolf L., undatierte Fotografie, Gerd Cramer via Wikimedia Commons (Bildquelle) [CC BY-SA 4.0; dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License]; Rudolf L., um 1909, Fotografie, Privatbesitz.

Gerd Cramer
21.7.2022


Empfohlene Zitierweise:
Gerd Cramer, Rudolf Lavant, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (7.12.2022)

Rudolf Lavant



Quellen Nachlass von Rudolf L., hrsg. von Gerd Cramer, Berlin 2011.

Werke Friede!, in: Der Volksstaat 3/1871, Titelseite; Ein verlorener Posten, in: Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt für das Volk 3/1878, Nr. 14-43, S. 157-507; Onkel und Neffe, in: Deutscher Jugendschatz mit der Beilage: Gesundheitspflege und Jugenderziehung 1/1879, Nr. 1, S. 2-7, Nr. 2, S. 10-14, Nr. 3, S. 18-23, Nr. 4, S. 28f.; Idealisten, in: Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt für das Volk 5/1880, Nr. 33-52, S. 385-626; Hechtgrau und grün. Erinnerungen eines 1866er Kadetten auf Kriegsdauer, in: Neue Illustrirte Zeitung für Gabelsbergerʼsche Stenografen 2/1885/1886, Nr. 1-12, S. 2-179 (ND Berlin 2019); Vorwärts. Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk, Zürich 1886; Weihnachten zweier Glücklichen, in: Illustrirtes Unterhaltungsblatt für das Volk 1887, Nr. 12, S. 2-3, Nr. 13, S. 2-4; Ein Tag auf Mitten-Java, in: Illustrirter Deutscher Jugendschatz. Eine Festgabe für Knaben, Jünglinge, Mädchen und Jungfrauen, Leipzig 1887, S. 65-69; Erinnerung an die Enthüllung des Gabelsberger-Denkmals in München am 10. August 1890, Leipzig 1890; In Reih und Glied. Gedichte von einem Namenlosen, Stuttgart 1893; Herbststreifzüge in Welschtirol, in: Neue Illustrirte Zeitung für Gabelsbergerʼsche Stenographen 11/1894/1895, Nr. 1-8, S. 2-136; Eichenlaub und Fichtenreis. Liederschatz des Leipziger Turnvereins, Leipzig 1901; Vorwort, in: Manfred Wittich, Lieder eines fahrenden Schülers, hrsg. von Anna Wittich, Leipzig 1904, S. 5; Gedichte, hrsg. von Hans Uhlig, Berlin 1965; Reisebeschreibungen aus Südtirol in den 1890er Jahren, hrsg. von Gerd Cramer, Berlin 32018; Gedichtsammlung aus der Satirezeitschrift Der wahre Jacob. 30 Jahre 1885-1915, hrsg. von Gerd Cramer, Hohenwarsleben 2019; ders. (Hg.), Gedichtsammlung „Lose Blätter Leipziger Linden“ 1871-1915, hrsg. von Gerd Cramer, Hohenwarsleben 2019; Erzählungen und Reden. Leipzig 1877-1892, hrsg. von Gerd Cramer, 2019.

Literatur Karl Henckell (Hg.), Buch der Freiheit, Berlin 1893; Konrad Beißwanger, Stimmen der Freiheit. Blüthenlese der hervorragendsten Schöpfungen unserer Arbeiter- und Volksdichter, Nürnberg 1901; Franz Diederich, Von unten auf. Ein neues Buch der Freiheit, 2 Bde., Berlin 1911; Wilhelm Blos, Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, 2 Bde., München 1914/1919; Ein Arbeiterdichter †, in: Leipziger Volkszeitung 13.12.1915, 1. Beilage; Ein Arbeiterdichter gestorben, in: Lübecker Volksbote 23.12.1915, Beilage; W. B., Rudolf L. †, in: Der Wahre Jacob 33/1916, Nr. 769, S. 8882; Jahrbuch des Leipziger Turnvereins Westvorstadt 1916, S. 9, 24f.; Die Glocke 1/1915/1916, H. 12, S. 700; Die Neue. Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt 1916, Nr. 7, S. 56; Jahresbericht der Sektion Leipzig des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins 1916, S. 4; Illustrierter Neue Welt-Kalender für das Jahr 1917, S. 28; Hans Uhlig, Leben und Werk Rudolf L.s. Ein Beitrag zur Erforschung der „Neuen Anfänge der sozialistischen Literatur“, Diss. Greifswald 1965; Wolfgang Friedrich, Rudolf L. Gedichte, in: Weimarer Beiträge. Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturwissenschaften 13/1967, H. 2, S. 344f.; Hans Uhlig, Rudolf L. Zu den Anfängen der sozialistischen Literatur in Deutschland, in: ebd. 17/1971, H. 12, S. 162-168; Udo Achten (Hg.), Zum Lichte empor. Mai-Festzeitungen der Sozialdemokratie 1891-1914, Berlin 1980; Wolfgang Schröder, Leipzig. Die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung. Wurzeln und Werden des Arbeiterbildungsvereins 1848/49 bis 1878/81, Berlin 2010; Gerd Cramer (Hg.), Rudolf L. der Arbeiterdichter. Zum 100-jährigen Todestag von Rudolf L., eigentlich Richard Cramer, Berlin 2015. – DBA II, III; DBE II 6, S. 290; NDB 13, S. 745; Franz Osterroth, Biographisches Lexikon des Sozialismus, Bd. 1: Verstorbene Persönlichkeiten, Hannover 1960, S. 160f., 181; Lexikon Sozialistischer Deutscher Literatur. Von den Anfängen bis 1945, Leipzig 1964, S. 317-319.

Porträt Rudolf L., undatierte Fotografie, Gerd Cramer via Wikimedia Commons (Bildquelle) [CC BY-SA 4.0; dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License]; Rudolf L., um 1909, Fotografie, Privatbesitz.

Gerd Cramer
21.7.2022


Empfohlene Zitierweise:
Gerd Cramer, Rudolf Lavant, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (7.12.2022)