Margaret Leischner
Ausgehend von ihrer Studienzeit am Dessauer Bauhaus prägte die Designerin Margaret Leischner mit ihren innovativen Entwürfen für Textilien, wie z.B. Möbelbezugsstoffe oder Teppiche, maßgeblich das moderne Design und die Alltagskultur von den 1930er-Jahren bis in die Nachkriegszeit hinein. Auf ihre mehrjährige Lehrtätigkeit am Royal College of Art in
London folgte 1969 kurz vor ihrem Tod 1970 die höchste Auszeichnung für Designerinnen und Designer in Großbritannien, die Ernennung zur „Royal Designer for Industry“ (RDI). Ihre Bedeutung als eine der erfolgreichsten Textilkünstlerinnen in Lehre und Industrie, insbesondere in England, wird in der deutschsprachigen (feministischen) Kunstgeschichte zusehends aufgearbeitet. – Frida Margarete Leischner, später Margaret Leischner, wurde 1907 als Tochter von
Anna Frieda und dem Fleischermeister
Felix Arthur Leischner in Bischofswerda geboren und wuchs in Dresden auf. Hier fand die Familie 1911 ihren Lebensmittelpunkt und Leischner besuchte die hiesige Bürgerschule. 1926 nahm sie ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden auf und setzte dieses 1927 am Dessauer Bauhaus fort. An der 1919 von Walter Gropius in
Weimar gegründeten Kunsthochschule, deren Wirkungsort sich 1926 nach
Dessau verlegt hatte, stand die umfassende Gestaltung der Moderne in allen künstlerischen und handwerklichen Disziplinen im Mittelpunkt. Die Designerin teilte und vermittelte im Lauf ihrer Karriere die avantgardistische Maxime der Bauhaus-Schule - ausgehend von der Eigenheit des Materials und getreu dem Leitgedanken „form follows function“ - Kunst und industrielle Fertigung miteinander zu verbinden. Neben dem Vorkurs von Josef Albers oder den Seminaren von Wassily Kandinsky und Paul Klee war Leischner v.a. in der Webereiklasse von Gunta Stölzl tätig, deren Assistentin sie 1930/1931 für die Entwurfsarbeit in der Weberei war. Kenntnisse des Materials, der Gewebeberechnung und der Webtheorie gehörten hierbei ebenso zur Ausbildung wie das künstlerische Design. In der Textilfachschule in
Krefeld bildete sich Leischner 1929 in der Färberei weiter und leitete ein Jahr später auch die Bauhaus-Färberei. Ihre Gesellenprüfung legte sie 1930 vor der Webereiinnung in Glauchau ab. Leischners Experimente mit diversen Materialien und der Haptik von Bezugsstoffen wie Kunstseide oder Zellophan, die von metallisch glänzend bis noppenartig-organisch reichten, zeigten schnell erste Erfolge: 1931, im Jahr ihres Abschlusses, zierte Leischners Leno-Design das Cover der 1926 bis 1931 periodisch erschienenen „bauhaus. zeitschrift für gestaltung“ und erreichte eine ikonische Stellung innerhalb des modernen Textildesigns und für die in der Textilwerkstatt des Bauhauses entwickelten Produkte. 1931 begann Leischner ihre Tätigkeit als Designerin für Heimtextilien an den Deutschen Werkstätten in Dresden-Hellerau und entwickelte gleichzeitig Stoffentwürfe im Auftrag der Handweberei-Werkstatt von Elisabeth Hablik-Lindemann in
Itzehoe. 1932 begann Leischners Laufbahn als Dozentin mit einem Lehrauftrag an der Textil- und Modeschule der Stadt
Berlin, wo sie für die Bereiche Entwurf und Handweberei zuständig war und 1936 an der Berliner Handwerkskammer ihre Meisterprüfung ablegte. 1931 bis 1938 brachte sich Leischner während ihrer Tätigkeit als Designerin der Deutschen Werkstätten Textilgesellschaft (Dewetex), die auch im Bauhaus entworfene Stoffe im Sortiment hatte, mit Entwürfen von Bezugsstoffen für Kissen und Möbel ein. Mit der innovativen Verwendung von unterschiedlich starken wie haptischen Garnen und abstrakten Streifenmustern etablierte Leischner ihr gestalterisches Markenzeichen. – Mit der Machtergreifung der NSDAP 1933 verschlechterte sich die Lebens- und Arbeitssituation vieler dem Bauhaus verbundenen Künstlerinnen und Künstler sowie Designerinnen und Designer kontinuierlich. Wenngleich Leischner nicht zu den politisch verfolgten Gruppen zählte, emigrierte sie aus politischen Gründen und um weiterhin ihrer Arbeit als Textildesignerin nachgehen zu können nach England - ein Schicksal, das viele Bauhäusler wie Marcel Breuer, Walter Gropius oder Lucia Moholy und László Moholy-Nagy teilten. In
Manchester, einem der Zentren der britischen Textilindustrie fand sie vorübergehend Arbeit, wurde jedoch im April 1940 als „Enemy Alien“ in ein Internierungslager auf der
Isle of Man (Rushen Camp,
Port Erin) gebracht, welches sie im August 1942 wieder verlassen durfte. In London konnte Leischner dennoch an ihre Erfolge in Deutschland anknüpfen und arbeitete als Textilgestalterin für unterschiedliche britische Unternehmen: Sie schuf neue Garne und moderne Textildesigns für die Firma R. Greg & Co. in
Stockport und Team Valley Weaving Industries in
Gateshead. Für Fothergill & Harvey in
Littleborough entwarf sie Synthetikbezüge für Autositze und später war sie u.a. für F. W. Grafton Fabrics in Manchester, für Guy Roger in
Liverpool, Irish Ropes in
Newbridge (Irland) oder British Overseas Airways Cooperation tätig. Mit ihrer vom Bauhaus geprägten Experimentierfreudigkeit und Offenheit für technische Innovation, aber ebenso durch die Vernetzung mit britischen Industriellen wie Raymond Streat von Cotton Board oder Kulturschaffenden wie dem Dichter und Philosophen Herbert Read gehörte Leischner rasch zum kreativen Kern der britischen und schottischen Textilindustrie: Sie gestaltete Textilentwürfe für strapazierfähige Kissen- und Möbelstoffe, Flugzeuginnenräume oder Autositze. Mit neuen Herstellungstechniken und innovativen Zusammensetzungen von Fäden, Kunstfasern und Garnen experimentierend griff sie beispielsweise auch auf den schottischen Harris-Tweed der lokalen Kleidungsindustrie zurück. In einer Werbebroschüre der Marke Tintawn Carpets, für die Leischner um 1959 arbeitete, wird die Designerin nicht nur aufgrund ihres Renommees als Dozentin für Textilgestaltung und Leiterin der Webabteilung am Royal College of Art in London (1948 bis 1963) namentlich genannt, sondern auch ihre künstlerische Vielfalt hervorgehoben. Leischners Expertise und ihr Netzwerk an Kontakten zu (deutschen) Kunstschaffenden und Designerinnen und Designern waren insbesondere während der Besatzungszeit der Alliierten nach 1945 von entscheidender kulturpolitischer Bedeutung für die britische Regierung und den Wiederaufbau Westdeutschlands. Bereits 1946 wählte der Council of Industrial Design zahlreiche Entwürfe und Produkte der Designerin für die großangelegte Ausstellung „Britain Can Make It“ des Victoria & Albert Museums in London aus, zu dessen heutiger Textilsammlung auch Stoffmuster Leischners gehören. Gemeinsam mit anderen Kulturschaffenden wie der Textilgestalterin Enid Marx oder dem Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner kehrte Leischner noch im selben Jahr erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Auftrag des britischen Militärgeheimdiensts nach Deutschland zurück und erhielt im Zuge dessen auch die britische Staatsangehörigkeit. Als Mitglied des British Intelligence Objectives Sub-Committee war die ehemalige Bauhaus-Schülerin damit beauftragt, den Stand des Produktdesigns der deutschen Textil- und Designindustrie in den britisch-amerikanischen Besatzungszonen zu ermitteln und zu beurteilen. Leischner sowie der Maler und Textilgestalter
Alan Walton untersuchten hierbei Unternehmen von der Textilgestaltung und -produktion über Betriebe, die Fußbodenbeläge herstellten, bis hin zur Tapetenindustrie in der britischen Besatzungszone. – Leischner, die im Mai 1970 verstarb, prägte mit ihren modernen Textilentwürfen und ihrer jahrelangen Lehrtätigkeit nicht nur die deutsch-britische Designgeschichte, ihre Biografie gibt ebenso Zeugnis davon, welche entscheidende Rolle ihr und vielen weiteren Bauhäuslerinnen für das innovative Industriedesign und die Weitervermittlung der am Bauhaus entwickelten Visionen einer progressiven Kunsterziehung zukommt.
Quellen Bauhaus-Archiv, Berlin, DE-611-BF-2262 Teilnachlass Margarete Leischner, DE-611-HS-777411 Biografie Margaret Leischner; Stadtarchiv Bischofswerda, Personenstandsregister, Geburtsregister 1907, Nr. 76, 1909, Nr. 137, Sterberegister 1910-1917, Nr. 91; Stadtarchiv Dresden, 6.4.25-1.3.2-88 Standesamt I, Personenstandsbuch, Eheregister 1914, Nr. 500, 6.4.25-2.4.2-118 Standesamt II, Sterberegister 1915, Nr. 2278, 6.4.25-60.2.2-30 Standesamt Lockwitz, Geburtsregister 1905, Nr. 3, 6.4.25-61.2.2-4 Standesamt Löbtau, Geburtenregister 1879, Nr. 582 (ancestry.de).
Werke Entwürfe: Stoffmuster, 1929/1930, handgewebtes Doppelgewebe aus Wolle, Seide und Baumwolle, am Bauhaus in Dessau gewebt, Victoria & Albert Collection, Circ.15-1968; Stoffmuster, 1929/1930, handgewebtes Doppelgewebe aus Wolle, Seide und Baumwolle mit einem Muster aus ziegelroten Quadraten auf weißem Grund, am Bauhaus in Dessau designt und gewebt, ebd., Circ.16-1968; Noppenstoff (Entwurf für Dewetex), um 1930, TextielMuseum Tilburg, Inv.-Nr. 08756e; Stoffentwurf Leno, Drehergewebe, Noppenstoff, 1930/1931, bauhaus-zeitschrift für gestaltung 1931, H. 2, Umschlagseite; mit Josef Hillerbrand (Entwurf), Bezugsstoffe, um 1935, Dewetex; Stoffentwürfe, 1945-1950, London; Musterentwürfe für Teppiche, Tintawn Bouclé. Irish Carpenting (Broschüre, Bauhaus-Archiv Berlin, Margaret Leischner Papers, Ordner 6, Inv.-Nr. 7568). – Schriften: The Bauhaus a legend?, in: Journal of the Royal Society of Arts 116/1968, Nr. 5148, S. 1048f.
Literatur Fiona MacCarthy, All Things Bright & Beautiful. Design in Britain. 1830 to today, London 1972, S. 147, Tafel 176f.; Hans Wichmann, Deutsche Werkstätten und WK-Verband. 1898-1990. Aufbruch zum neuen Wohnen, München 1992; Patrick Maguire/Jonathan M. Woodham (Hg.), Design and cultural politics in postwar Britain. The „Britain Can Make It” Exhibition of 1946, London 1997; Nikolaus Pevsner u.a. (Hg.), Geheimreport Deutsches Design. Deutsche Konsumgüter im Visier des britischen Council of Industrial Design (1946), englischer Originaltext mit einer Einleitung hrsg. von Anne Sudrow, Göttingen 2012, S. 43-45, 60-62, 305; Burcu Dogramaci, Bauhaus-Transfer. Die Textildesignerin Margaret Leischner (1907-1970) in Dessau und im britischen Exil, in: Inge Hansen-Schaberg/Wolfgang Thöner/Adriane Feustel (Hg.), Entfernt. Frauen des Bauhauses während der NS-Zeit - Verfolgung und Exil, München 2012, S. 95-116; Tulga Beyerle/Klára Němečková (Hg.), Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938, München 2019; Christiane Lange/Anke Blümm (Hg.), Bauhaus und Textilindustrie. Architektur - Design - Lehre, München/London/New York 2019; Marian Malet u.a. (Hg.), Applied Arts in British Exile from 1933. Changing Visual and Material Culture, Leiden/Boston 2019, S. 215, 235; Patrick Rössler, Bauhausmädels, Köln 2019; Burcu Dogramaci, Margaret Leischner, in: METROMOD Archive, 2021. – Frank Conlan, Margaret Leischner (1907-1970) - A Bauhaus Designer in Newbridge, Co. Kildare, in: Joachim Fischer/Gisela Holfter (Hg.), Creative Influences - Selected Irish-German Biographies, Trier 2009, S. 99-108; Ulrike Müller, Bauhaus-Frauen. Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design, München 2009; Burcu Dogramaci, Margarete Leischner, in: Patrick Rössler/Elizabeth Otto (Hg.), Frauen am Bauhaus. Wegweisende Künstlerinnen der Moderne, München 2019, S. 108f.
Porträt Porträt Margaret Leischner, 1927/1928, Fotografie, Bauhaus-Archiv Berlin, Inventar-Nr. F29 (Bildquelle).
Christina Bergemann
13.3.2026
Empfohlene Zitierweise:
Christina Bergemann, Artikel: Margaret Leischner,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/29050 [Stand 13.03.2026, Aufruf 04.05.2026].
Margaret Leischner
Quellen Bauhaus-Archiv, Berlin, DE-611-BF-2262 Teilnachlass Margarete Leischner, DE-611-HS-777411 Biografie Margaret Leischner; Stadtarchiv Bischofswerda, Personenstandsregister, Geburtsregister 1907, Nr. 76, 1909, Nr. 137, Sterberegister 1910-1917, Nr. 91; Stadtarchiv Dresden, 6.4.25-1.3.2-88 Standesamt I, Personenstandsbuch, Eheregister 1914, Nr. 500, 6.4.25-2.4.2-118 Standesamt II, Sterberegister 1915, Nr. 2278, 6.4.25-60.2.2-30 Standesamt Lockwitz, Geburtsregister 1905, Nr. 3, 6.4.25-61.2.2-4 Standesamt Löbtau, Geburtenregister 1879, Nr. 582 (ancestry.de).
Werke Entwürfe: Stoffmuster, 1929/1930, handgewebtes Doppelgewebe aus Wolle, Seide und Baumwolle, am Bauhaus in Dessau gewebt, Victoria & Albert Collection, Circ.15-1968; Stoffmuster, 1929/1930, handgewebtes Doppelgewebe aus Wolle, Seide und Baumwolle mit einem Muster aus ziegelroten Quadraten auf weißem Grund, am Bauhaus in Dessau designt und gewebt, ebd., Circ.16-1968; Noppenstoff (Entwurf für Dewetex), um 1930, TextielMuseum Tilburg, Inv.-Nr. 08756e; Stoffentwurf Leno, Drehergewebe, Noppenstoff, 1930/1931, bauhaus-zeitschrift für gestaltung 1931, H. 2, Umschlagseite; mit Josef Hillerbrand (Entwurf), Bezugsstoffe, um 1935, Dewetex; Stoffentwürfe, 1945-1950, London; Musterentwürfe für Teppiche, Tintawn Bouclé. Irish Carpenting (Broschüre, Bauhaus-Archiv Berlin, Margaret Leischner Papers, Ordner 6, Inv.-Nr. 7568). – Schriften: The Bauhaus a legend?, in: Journal of the Royal Society of Arts 116/1968, Nr. 5148, S. 1048f.
Literatur Fiona MacCarthy, All Things Bright & Beautiful. Design in Britain. 1830 to today, London 1972, S. 147, Tafel 176f.; Hans Wichmann, Deutsche Werkstätten und WK-Verband. 1898-1990. Aufbruch zum neuen Wohnen, München 1992; Patrick Maguire/Jonathan M. Woodham (Hg.), Design and cultural politics in postwar Britain. The „Britain Can Make It” Exhibition of 1946, London 1997; Nikolaus Pevsner u.a. (Hg.), Geheimreport Deutsches Design. Deutsche Konsumgüter im Visier des britischen Council of Industrial Design (1946), englischer Originaltext mit einer Einleitung hrsg. von Anne Sudrow, Göttingen 2012, S. 43-45, 60-62, 305; Burcu Dogramaci, Bauhaus-Transfer. Die Textildesignerin Margaret Leischner (1907-1970) in Dessau und im britischen Exil, in: Inge Hansen-Schaberg/Wolfgang Thöner/Adriane Feustel (Hg.), Entfernt. Frauen des Bauhauses während der NS-Zeit - Verfolgung und Exil, München 2012, S. 95-116; Tulga Beyerle/Klára Němečková (Hg.), Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938, München 2019; Christiane Lange/Anke Blümm (Hg.), Bauhaus und Textilindustrie. Architektur - Design - Lehre, München/London/New York 2019; Marian Malet u.a. (Hg.), Applied Arts in British Exile from 1933. Changing Visual and Material Culture, Leiden/Boston 2019, S. 215, 235; Patrick Rössler, Bauhausmädels, Köln 2019; Burcu Dogramaci, Margaret Leischner, in: METROMOD Archive, 2021. – Frank Conlan, Margaret Leischner (1907-1970) - A Bauhaus Designer in Newbridge, Co. Kildare, in: Joachim Fischer/Gisela Holfter (Hg.), Creative Influences - Selected Irish-German Biographies, Trier 2009, S. 99-108; Ulrike Müller, Bauhaus-Frauen. Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design, München 2009; Burcu Dogramaci, Margarete Leischner, in: Patrick Rössler/Elizabeth Otto (Hg.), Frauen am Bauhaus. Wegweisende Künstlerinnen der Moderne, München 2019, S. 108f.
Porträt Porträt Margaret Leischner, 1927/1928, Fotografie, Bauhaus-Archiv Berlin, Inventar-Nr. F29 (Bildquelle).
Christina Bergemann
13.3.2026
Empfohlene Zitierweise:
Christina Bergemann, Artikel: Margaret Leischner,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/29050 [Stand 13.03.2026, Aufruf 04.05.2026].