Helmut Eschwege
Helmut Eschwege war der einzige jüdische Historiker in der DDR, der sich durchgehend und intensiv mit der deutsch-jüdischen Geschichte beschäftigte und sie erforschte. Trotz politischer Hürden und obwohl ihm eine eigentliche historisch-fachliche Ausbildung fehlte, gelang es ihm, ein beeindruckendes Netzwerk zur frühen internationalen Holocaustforschung aufzubauen und von Dresden aus auf diesem Feld zu forschen. Im letzten Jahrzehnt der DDR konnte er mit anderen Engagierten in einer begrenzten Öffentlichkeit neues Verständnis und Interesse für jüdische Geschichte und Kultur wecken. – 1913 in einer orthodoxen Familie in Hannover geboren, wuchs Eschwege in Hamburg auf. Neben der religiösen Erziehung des Elternhauses und in jüdischen Einrichtungen prägte ihn die Sozialdemokratie. Er trat in die Sozialistische Arbeiterjugend und später in die SPD ein. Zwischen 1929 und 1933 absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann, danach begann er eine Gärtnerlehre. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh Eschwege 1934 zunächst nach Dänemark und dann nach Estland. Dort schloss er sich einem linken zionistischen Arbeiterkollektiv an. 1937 emigrierte er ins britische Mandatsgebiet nach Palästina, lebte in verschiedenen Kibbuzim, geriet dort jedoch wegen seiner zunehmend zionismuskritischen Einstellungen in Konflikt mit den anderen Bewohnern. Anschluss fand er hingegen bei der dortigen Kommunistischen Partei, deren Mitglied er wurde. Zudem knüpfte er Kontakte zu deutschen Emigranten wie dem Schriftsteller Arnold Zweig. – 1946 kehrte er aus dem Exil zurück und kam über Prag nach Dresden. Dort arbeitete er als Bibliothekar und Kurier für die SED-Ortsgruppe. In Prag hatte er größere Bestände von zuvor beschlagnahmten Büchern linker Autorinnen und Autoren entdeckt, die er nun nach Dresden brachte. Die Bemühungen um diese Buchbestände waren Teil der Aktivitäten der SED-Landesleitung für den Aufbau eines Archivs der Geschichte der Arbeiterbewegung, an dem sich Eschwege beteiligte. Schon frühzeitig versuchte er auch, auf die Diskussion um Restitution und Wiedergutmachung einzuwirken. Paul Merker, einem hochrangingen Funktionär in der SED-Führung, sandte er Hinweise, wie jüdisches Leben nach der Shoah in Deutschland möglich sein könnte. 1948 trat er nach einigen Diskussionen der wiedergegründeten Jüdischen Gemeinde in Dresden bei. Während diese sich vornehmlich als Religionsgemeinschaft verstand, beharrte Eschwege auf seiner jüdischen Nationalität. Entgegen der Vorstellung vieler jüdischen Gemeinden, die nach den Erfahrungen im Nationalsozialismus bewusst als Religionsgemeinden auftreten wollten, auch um Vorstellungen einer jüdischen Rasse zu widersprechen, begriff Eschwege sein Judentum weniger im religiösen Sinne. Vielmehr betonte er zeitlebens eine jüdische Identität, die eher kulturell-biografisch begründet war als religiös. Das Verhältnis zur Gemeinde blieb angespannt. – Im Januar 1952 wurde Eschwege Leiter der Abteilung Sammlung am neu gegründeten Museum für Deutsche Geschichte in
Ostberlin. Der Prozess gegen Rudolf Slánský und andere Funktionäre der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei im November 1952 in Prag schlug auch in der DDR Wellen. Neben Slánský waren dreizehn andere Mitglieder der Partei angeklagt, elf von ihnen waren jüdisch. Die meisten Angeklagten, darunter auch Slánský, wurden zum Tode verurteilt und gehängt. Danach setzte auch in der DDR eine antizionistische und antisemitische Kampagne ein, in der jüdische und nicht-jüdische Parteifunktionäre aus der SED ausgeschlossen oder versetzt wurden. Zu einem tödlichen Schauprozess kam es, anders als gefürchtet, jedoch nicht. Dennoch sah sich auch Eschwege bedrängt. Im März 1953 kündigte er im Museum in Berlin, um einer Entlassung zuvorzukommen. Kurz nach der Kündigung wurde Eschwege vorübergehend aus der SED ausgeschlossen. Ab April 1953 folgte eine Anstellung als Bibliothekar und Dokumentarist an der Technischen Hochschule (TH) Dresden. Um antisemitisch motivierte Anschuldigungen zu entkräften, war Eschwege vorsorglich auch aus der Dresdner Jüdischen Gemeinde ausgetreten, bis er 1957 wieder eintrat. Das schwierige Verhältnis Eschweges zur Jüdischen Gemeinde zeigte sich auch in einer persönlichen Fehde mit dem Vorsitzenden Helmut Aris. Hier wie auch im Konflikt mit der SED ging es maßgeblich um Eschweges Selbstverständnis als Jude. Nach mehreren Verfahren wurde er 1958 dauerhaft aus der SED ausgeschlossen. – Seit 1953 wurde Eschwege vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) überwacht. 1956 entschloss sich das MfS, Eschwege als „Geheimen Informator“ (frühere Bezeichnung der ab 1968 „Inoffizielle Mitarbeiter“ genannten Informanten) anzuwerben. Eschwege willigte unter Druck ein, da das MfS ihm Reiseerleichterungen versprach, nachdem seine Anträge, nach Israel reisen und seine Mutter und Geschwister besuchen zu dürfen, zuvor von der SED stets abgelehnt worden waren. Die erste Zusammenarbeit mit dem MfS, während derer er auch über die seit 1953 geflohenen ehemaligen Mitglieder der Jüdischen Gemeinde berichtete, dauerte zwei Jahre. In dieser Zeit schrieb Eschwege seine schließlich auf 1.400 Seiten anwachsende Studie über die Verfolgung und Ermordung der deutschen Juden, die er aufgrund zahlreicher negativer Gutachten nie veröffentlichen konnte. In Deutschland war er damit dennoch ein Pionier der Holocaustforschung. Unterstützt wurde er in Dresden u.a. von der Wirtschaftsprofessorin an der TH Dresden, Erika Bordag-Wettengel. 1966 konnte Eschwege immerhin einen Quellenband veröffentlichen, der die Kenntnisse in der DDR über die Shoah auf ein neues Niveau hob. Von der etablierten Geschichtswissenschaft nie anerkannt und meist um Zugang zu Archiven ringend, gelang es Eschwege dennoch, seine Forschungen fortzusetzen. Ein in den 1960er-Jahren begonnenes Projekt zur Geschichte der Synagogen in Deutschland erschien schließlich 1980. Andere Arbeiten, etwa zur Geschichte der jiddischen Sprache, blieben unveröffentlicht. Allerdings fand Eschwege im Ausland Unterstützung. Er unterhielt Kontakte zum Direktor des Jüdischen-Historischen Instituts in
Warschau, Bernard Mark, oder zum Direktor des Leo-Baeck-Instituts in
London, Arnold Paucker. In der DDR war er mit Schriftstellern wie Stephan Hermlin oder Stefan Heym verbunden. Beruflich blieb Eschwege indes in Dresden weiter im Abseits. 1977 wurde er kurzzeitig entlassen und an der TH als Pförtner eingestellt, dann aber auf Vermittlung eines ihm wohlgesonnenen Hochschulangestellten erneut als Dokumentarist in der Sektion Geschichte der TH eingestellt. – Seit den 1980er-Jahren wurde Eschwege zunehmend öffentlich wahrgenommen. In der DDR und auch der Bundesrepublik zeigte sich, besonders seit dem 40. Jahrestag der Novemberpogrome 1978, ein stetig wachsendes Interesse an der Verfolgung im Nationalsozialismus und an jüdischer Geschichte im Allgemeinen. 1981 gründete er mit dem Musikwissenschaftler Peter Zacher und den Dresdner Pfarrern
Friedrich Köhl, Michael Ulrich und Siegfried Reimann den „Arbeitskreis Begegnung mit dem Judentum“, der Vorträge organisierte und 1988 eine Ausstellung über jüdische Geschichte in Sachsen erstellte. 1982 schlug sein Vorgesetzter ihn für den Preis der Dresdner TH vor, der ihm jedoch verwehrt blieb. Zwei Jahre später wurde Eschwege zugleich mit dem Leipziger Pfarrer Siegfried Theodor Arndt in
Worms die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Am 11. März nahm er die Auszeichnung in Worms entgegen. – Inzwischen wurde Eschwege seit 1982 vom MfS im Operativen Vorgang „Zionist“ überwacht. 1985 warb ihn das MfS als Inoffiziellen Mitarbeiter an. Eschwege verband seine erneute geheimdienstliche Tätigkeit mit der Hoffnung auf bessere Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit, politischen Einfluss zu nehmen. In ausführlichen Berichten beschrieb er der Staatssicherheit seine Reisen nach Israel und versuchte dabei, deren Israelbild zu beeinflussen. Wie auch Eugen Gollomb, der langjährige Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, war er stets bestrebt, gegen die antizionistische Propaganda in den Medien der DDR durch Wortmeldungen in Zeitungen und andere Stellungnahmen aufzubegehren. Nach dem Ende der DDR stellte er eine letzte Arbeit über die Geschichte der Juden auf dem Gebiet der früheren DDR fertig, die er 1991 im Selbstverlag herausgab. Seine Memoiren erschienen im gleichen Jahr. Eschwege starb 1992 in Dresden und wurde auf dem Neuen Jüdischen Friedhof beigesetzt.
Quellen Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland Heidelberg, B.2/11, Nachlass Eschwege; Bundesarchiv Berlin, MfS, BV Dresden, AIM, Nr. 448/58, BV Dresden, AOP, Nr. 2222/84; Archiv der Jüdischen Gemeinde Dresden, Korrespondenz.
Werke Kennzeichen J. Bilder, Dokumente, Berichte zur Geschichte der Verbrechen des Hitlerfaschismus an den deutschen Juden 1933-1945, Berlin 1966, 21981; Bestimmungswandel sakraler Bauten, in: Glaube und Gewissen: eine protestantische Monatsschrift 15/1969, H. 9, S. 176f.; Resistance of German Jews against the Nazi Regime, in: The Leo Baeck Institute Year Book 15/1970, S. 143-180; Die Synagoge in der deutschen Geschichte. Eine Dokumentation, Dresden 1980, 31988; Stellungnahme eines in Deutschland beheimateten Juden, in: Peter Schneider (Hg.), Die Vergangenheit mahnt! – Zum 40. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Getto, Bonn 1983, S. 201-208; mit Konrad Kwiet, Selbstbehauptung und Widerstand. Deutsche Juden im Kampf um Existenz und Menschenwürde 1933-1945, Hamburg 1984, 21986; Frei von weißen Flecken? Zur Wiedergründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Dresden, in: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 29/1990, H. 114, S. 76-79; Fremd unter meinesgleichen. Erinnerungen eines Dresdner Juden, Berlin 1991; Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, 3 Bde., Selbstverlag 1991; Die Dresdner Bank und der Anteil der Juden an ihrer Geschichte, in: Sächsische Heimatblätter 37/1991, H. 1, S. 29-31; Die jüdische Gemeinde zu Dresden 1945 bis 1953, in: Dresdner Hefte 28/1991, S. 62-72; The Churches and the Jews in the German Democratic Republic, in: The Leo Baeck Institute Year Book 37/1992, S. 497-513; Auswirkungen des Stalinismus auf die Juden der DDR von 1949 bis 1957, in: Hermann Weber/Dietrich Staritz (Hg.), Kommunisten verfolgen Kommunisten. Stalinistischer Terror und „Säuberungen“ in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren, Berlin 1993, S. 507-521; Zur Deportation alter Juden mit „Heimeinkaufverträgen“ (1942-1945), in: Antisemitismus und Massenmord. Beiträge zur Geschichte der Judenverfolgung, hrsg. vom Rosa-Luxemburg-Verein e.V., Leipzig 1994, S. 51-73.
Literatur Hajo Funke/Robin Ostow, The Unorthodox Approach to Jewish History in the German Democratic Republic: An Interview with Helmut Eschwege, in: New German Critique 13/1986, Nr. 38, S. 88-104; Karin Hartewig, Zurückgekehrt. Die Geschichte der jüdischen Kommunisten in der DDR, Köln/Weimar/Wien 2000; Peter Maser, Helmut Eschwege. Ein jüdischer Historiker in der DDR, in: ders. (Hg.), Facetten des Judentums. Ausgewählte Aufsätze zur Begegnung von Christen und Juden sowie zur jüdischen Geschichte und Kunst, Nordhausen 2009, S. 637-644; Alexander Walther, Helmut Eschwege and Jewish Life in the German Democratic Republic, in: Jay Howard Geller/Michael Meng (Hg.), Rebuilding Jewish Life in Germany, New Brunswick 2020, S. 101-117; ders., (Jüdische) Historiker*innen in der DDR und die Erforschung von Judentum und Shoah, in: Jörg Ganzenmüller (Hg.), Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah, Köln/Weimar/Wien 2020, S. 195-218; Heike Liebsch, Der Historiker und Publizist Helmut Eschwege, in: dies. (Hg.), Der Neue Israelitische Friedhof in Dresden, Leipzig 2021, S. 212f.; Martin Jander, Kulturpolitik auf eigene Faust, in: ders./Anetta Kahane (Hg.), Juden in der DDR, Leipzig 2021, S. 129-140; Alexander Walther, Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus, Göttingen 2025. – DBA III; DBE II 3, S. 158; Helmut Müller-Engbers u.a. (Hg.), Wer war wer in der DDR?, Bd. 1, Berlin 52010, S. 301f.
Porträt Helmut Eschwege, Fotografie, Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland Heidelberg, B.2/11, Nr. 10, Bl. 1 (Bildquelle).
Alexander Walther
5.2.2026
Empfohlene Zitierweise:
Alexander Walther, Artikel: Helmut Eschwege,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/22610 [Zugriff 5.3.2026].
Helmut Eschwege
Quellen Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland Heidelberg, B.2/11, Nachlass Eschwege; Bundesarchiv Berlin, MfS, BV Dresden, AIM, Nr. 448/58, BV Dresden, AOP, Nr. 2222/84; Archiv der Jüdischen Gemeinde Dresden, Korrespondenz.
Werke Kennzeichen J. Bilder, Dokumente, Berichte zur Geschichte der Verbrechen des Hitlerfaschismus an den deutschen Juden 1933-1945, Berlin 1966, 21981; Bestimmungswandel sakraler Bauten, in: Glaube und Gewissen: eine protestantische Monatsschrift 15/1969, H. 9, S. 176f.; Resistance of German Jews against the Nazi Regime, in: The Leo Baeck Institute Year Book 15/1970, S. 143-180; Die Synagoge in der deutschen Geschichte. Eine Dokumentation, Dresden 1980, 31988; Stellungnahme eines in Deutschland beheimateten Juden, in: Peter Schneider (Hg.), Die Vergangenheit mahnt! – Zum 40. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Getto, Bonn 1983, S. 201-208; mit Konrad Kwiet, Selbstbehauptung und Widerstand. Deutsche Juden im Kampf um Existenz und Menschenwürde 1933-1945, Hamburg 1984, 21986; Frei von weißen Flecken? Zur Wiedergründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Dresden, in: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 29/1990, H. 114, S. 76-79; Fremd unter meinesgleichen. Erinnerungen eines Dresdner Juden, Berlin 1991; Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, 3 Bde., Selbstverlag 1991; Die Dresdner Bank und der Anteil der Juden an ihrer Geschichte, in: Sächsische Heimatblätter 37/1991, H. 1, S. 29-31; Die jüdische Gemeinde zu Dresden 1945 bis 1953, in: Dresdner Hefte 28/1991, S. 62-72; The Churches and the Jews in the German Democratic Republic, in: The Leo Baeck Institute Year Book 37/1992, S. 497-513; Auswirkungen des Stalinismus auf die Juden der DDR von 1949 bis 1957, in: Hermann Weber/Dietrich Staritz (Hg.), Kommunisten verfolgen Kommunisten. Stalinistischer Terror und „Säuberungen“ in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren, Berlin 1993, S. 507-521; Zur Deportation alter Juden mit „Heimeinkaufverträgen“ (1942-1945), in: Antisemitismus und Massenmord. Beiträge zur Geschichte der Judenverfolgung, hrsg. vom Rosa-Luxemburg-Verein e.V., Leipzig 1994, S. 51-73.
Literatur Hajo Funke/Robin Ostow, The Unorthodox Approach to Jewish History in the German Democratic Republic: An Interview with Helmut Eschwege, in: New German Critique 13/1986, Nr. 38, S. 88-104; Karin Hartewig, Zurückgekehrt. Die Geschichte der jüdischen Kommunisten in der DDR, Köln/Weimar/Wien 2000; Peter Maser, Helmut Eschwege. Ein jüdischer Historiker in der DDR, in: ders. (Hg.), Facetten des Judentums. Ausgewählte Aufsätze zur Begegnung von Christen und Juden sowie zur jüdischen Geschichte und Kunst, Nordhausen 2009, S. 637-644; Alexander Walther, Helmut Eschwege and Jewish Life in the German Democratic Republic, in: Jay Howard Geller/Michael Meng (Hg.), Rebuilding Jewish Life in Germany, New Brunswick 2020, S. 101-117; ders., (Jüdische) Historiker*innen in der DDR und die Erforschung von Judentum und Shoah, in: Jörg Ganzenmüller (Hg.), Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah, Köln/Weimar/Wien 2020, S. 195-218; Heike Liebsch, Der Historiker und Publizist Helmut Eschwege, in: dies. (Hg.), Der Neue Israelitische Friedhof in Dresden, Leipzig 2021, S. 212f.; Martin Jander, Kulturpolitik auf eigene Faust, in: ders./Anetta Kahane (Hg.), Juden in der DDR, Leipzig 2021, S. 129-140; Alexander Walther, Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus, Göttingen 2025. – DBA III; DBE II 3, S. 158; Helmut Müller-Engbers u.a. (Hg.), Wer war wer in der DDR?, Bd. 1, Berlin 52010, S. 301f.
Porträt Helmut Eschwege, Fotografie, Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland Heidelberg, B.2/11, Nr. 10, Bl. 1 (Bildquelle).
Alexander Walther
5.2.2026
Empfohlene Zitierweise:
Alexander Walther, Artikel: Helmut Eschwege,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/22610 [Zugriff 5.3.2026].