Heinrich von Einsiedel

E. entstammt einem der vermögendsten und einflussreichsten Adelsgeschlechter in Sachsen. Den Familienstammsitz Burg Gnandstein verwalteten seine Brüder Johannes und danach Hildebrand II. Aufgrund von Erbteilungen erhielt E. die Besitzungen zu Sahlis, während seine Geschwister Haubold die Scharffensteiner Linie der Familie und Abraham die zu Syra begründeten. Wie sein Großvater Heinrich, der einst Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen u.a. im Zusammenhang mit der Leipziger Teilung 1485 beraten hatte, und sein Vater Heinrich Hildebrand trat E. durch die Übernahme von Ämtern in der Landesverwaltung hervor, ohne jedoch an die Bedeutung seiner Vorfahren anzuknüpfen. – Nach dem Jurastudium an der Universität Wittenberg wurde E. als Oberhofrichter an das Leipziger Oberhofgericht berufen. Des Weiteren übte er die Funktion eines Amtshauptmanns in den Ämtern Leisnig, Rochlitz und Colditz aus und diente mehreren Kurfürsten als Rat.

Quellen L. Zorn, Christliche Leichenpredigt bey dem Begrebnis des edlen Heinrich von Einsiedel, Leipzig 1595.

Literatur U. Schirmer, Kursächsische Staatsfinanzen (1456-1656), Stuttgart 2006. – E. H. Kneschke (Hg.), Neues allgemeines deutsches Adelslexicon, Bd. 3, Leipzig 1860 (ND Neustadt/Aisch 1995), S. 67-70; www.zedler-lexikon.de

Alexander Dost
8.1.2008

Empfohlene Zitierweise:
Alexander Dost, Einsiedel (zu Sahlis), Heinrich von, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (29.9.2020)

Heinrich von Einsiedel



Quellen L. Zorn, Christliche Leichenpredigt bey dem Begrebnis des edlen Heinrich von Einsiedel, Leipzig 1595.

Literatur U. Schirmer, Kursächsische Staatsfinanzen (1456-1656), Stuttgart 2006. – E. H. Kneschke (Hg.), Neues allgemeines deutsches Adelslexicon, Bd. 3, Leipzig 1860 (ND Neustadt/Aisch 1995), S. 67-70; www.zedler-lexikon.de

Alexander Dost
8.1.2008

Empfohlene Zitierweise:
Alexander Dost, Einsiedel (zu Sahlis), Heinrich von, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (29.9.2020)