Albert von Borna

Zunächst war A. Domherr in Merseburg; 1260 ist er dort als Magister belegt. Nach dem Tod seines Vorgängers Heinrich von Wahren wurde A. am 14.5.1265 in einer Doppelwahl zu dessen Nachfolger gewählt und konnte sich gegen seinen Konkurrenten Friedrich von Torgau durchsetzen. Die Weihe wurde in Magdeburg vorgenommen. Aus A.s Amtszeit ist praktisch nichts bekannt. Bereits nach etwa einem Vierteljahr verstarb er, vermutlich in Merseburg.

Quellen Urkundenbuch des Hochstifts Merseburg, Teil 1 (962-1357), hrsg. von P. Kehr, Halle 1899.

Literatur Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198-1448, hrsg. von E. Gatz unter Mitwirkung von C. Brodkorb, Berlin 2001, S. 430.

Christian Hillen
3.5.2004

Empfohlene Zitierweise:
Christian Hillen, Albert von Borna, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (13.8.2020)

Albert von Borna



Quellen Urkundenbuch des Hochstifts Merseburg, Teil 1 (962-1357), hrsg. von P. Kehr, Halle 1899.

Literatur Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198-1448, hrsg. von E. Gatz unter Mitwirkung von C. Brodkorb, Berlin 2001, S. 430.

Christian Hillen
3.5.2004

Empfohlene Zitierweise:
Christian Hillen, Albert von Borna, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (13.8.2020)