Wilhelm Furtwängler
Schon zu Lebzeiten galt Wilhelm Furtwängler als einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit. V.a. bekannt als Beethoven-, Wagner- und Bruckner-Interpret, brachte Furtwängler, der 1922 bis 1928 das Leipziger Gewandhausorchester dirigierte, auch darüber hinaus ein breites Opern- und Konzertrepertoire zur Aufführung. Durch Platten- und einzelne Filmaufnahmen ist insbesondere die zweite Karrierehälfte Furtwänglers gut dokumentiert. – Furtwängler wurde von den Privatlehrern Walter Riezler und Ludwig Curtius unterrichtet, die die durch Furtwänglers Vater Adolf Furtwängler vermittelte klassisch-humanistische Bildung fortsetzten und ergänzten. Anton Beer-Walbrunn, Joseph Rheinberger und Max von Schillings unterwiesen Furtwängler darüber hinaus in Komposition und Musiktheorie. Im Herbst 1905 begann Furtwängler seine Tätigkeit als Korrepetitor in
Breslau (poln. Wrocław). Mit dem Kaim-Orchester debütierte er am 19.2.1906 als Dirigent in
München. Als dritter Kapellmeister arbeitete Furtwängler hiernach in
Zürich (1906/1907) und als Korrepetitor unter Felix Mottl wiederum in München (1908/1909). 1910 wurde er unter Hans Pfitzner dritter Kapellmeister in
Straßburg (frz. Strasbourg) und war 1911 bis 1915 als Nachfolger Hermann Abendroths Kapellmeister des Vereins der Musikfreunde
Lübeck. Nach seiner Zeit in Lübeck wurde Furtwängler Hofkapellmeister bzw. Kapellmeister am Nationaltheater
Mannheim (1915-1920) und gastierte von hier aus ab 1917 wiederholt bei den Berliner Philharmonikern. Zudem wurde er in
Wien Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters (1919-1923). In
Frankfurt/Main leitete Furtwängler zwischen 1920 und 1922 die Museumskonzerte und in
Berlin im gleichen Zeitraum die Symphoniekonzerte der Staatskapelle. Darüber hinaus fungierte er zwischen 1921 und 1927 in Wien als Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde. – Nach dem Tod Arthur Nikischs im Januar 1922 wurde Furtwängler - vor Fritz Busch, Siegmund von Hausegger und Hans Pfitzner - zum ersten Gastdirigenten des Gewandhausorchesters Leipzig gewählt. Bei den von Max Brockhaus geführten Verhandlungen mit Furtwängler über eine feste Verpflichtung fühlte sich das Orchester, das Hermann Abendroth favorisierte, übergangen. Trotz Widerständen schloss die Gewandhausdirektion am 19.3.1922 einen formlosen Vertrag mit Furtwängler; parallel übernahm er am 29.3.1922 die Leitung der Berliner Philharmoniker. Furtwängler ließ sich nicht in Leipzig nieder und dirigierte nur eine reduzierte Anzahl von Gewandhauskonzerten. Im April 1923 führte er das Gewandhausorchester auf eine Tournee in die Schweiz. Zahlreicher waren allerdings die Konzertreisen Furtwänglers im In- und Ausland mit den Berliner Philharmonikern, und er selbst debütierte in
London (4.2.1924) und
New York (3.1.1925). Daher riss die Kritik an Furtwängler als Leipziger Gewandhauskapellmeister nicht ab. So bezeichnete die vom Musikwissenschaftler Alfred Heuß redigierte „Zeitschrift für Musik“ Furtwängler 1925 als „Gastdirigenten“, der „recht viel auswärts konzertiert“, und auch Heuß selbst kritisierte die häufige Abwesenheit Furtwänglers. In seinen Gewandhaus-Programmen setzte Furtwängler die „Beethoven-Brahms-Bruckner-Tradition Nikischs“ (Listewnik/Sander) fort, allerdings ergänzt um Werke zeitgenössischer Komponisten wie Richard Strauss, Ottorino Respighi und Paul Hindemith, davon etwa 60 Stücke in Ur- oder Leipziger Erstaufführung. Am 31.5.1927 ernannte die Philosophische Fakultät der Universität
Heidelberg Furtwängler zum Ehrendoktor. Im selben Jahr wurde er Hauptdirigent der Wiener Philharmoniker, eine Stellung, die er bis 1930 innehaben sollte. Furtwängler leitete am 19.3.1928 das Leipziger Gewandhausorchester zum letzten Mal als Chef. Im Oktober desselben Jahrs wurde Furtwängler in Berlin zum Städtischen Generalmusikdirektor ernannt und im Mai 1929 in die Friedensklasse des Ordens Pour le Mérite gewählt. 1931 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen mit „Tristan und Isolde“. Zum fünfzigjährigen Jubiläum der Berliner Philharmoniker 1932 erhielt Furtwängler die Goethe-Medaille. Anlässlich der Reichstagseröffnung und zum Abschluss des „Tags von Potsdam“ am 21.3.1933 dirigierte Furtwängler - u.a. in Anwesenheit von Adolf Hitler, Joseph Goebbels und Hermann Göring - eine Festaufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ in der Berliner Staatsoper, deren erster Staatskapellmeister er wenig später im Juni 1933 wurde. Göring ernannte Furtwängler zum Preußischen Staatsrat (Juli 1933), und Goebbels machte Furtwängler zum Vizepräsidenten der am 15.11.1933 eröffneten Reichsmusikkammer. Mit Vertrag vom 16.1.1934 wurde Furtwängler zum Direktor der Berliner Staatsoper ernannt. Zur Verteidigung des seitens der NSDAP verfemten Hindemith veröffentlichte Furtwängler im November 1934 eine Stellungnahme, in der er dessen „Fall“ als „allgemeine Frage von prinzipiellem Charakter“ bezeichnete. Nach Zurechtweisung durch Goebbels und Göring sowie nach Aufforderung von Hitler trat Furtwängler Anfang Dezember 1934 von seinen Ämtern zurück. Eine Pressemeldung, nach der Furtwängler die führende Rolle von Hitler und Goebbels auch in der Kulturpolitik anerkannt hatte (28.2.1935), eine Audienz bei Hitler (10.4.1935) sowie ein öffentlicher Handschlag mit ihm (3.5.1935) schienen Furtwänglers Versöhnung mit dem Regime zu markieren. So konnte er 1935 anlässlich des Reichsparteitags der NSDAP die Leitung der Festaufführung der „Meistersinger“ in
Nürnberg übernehmen. In
Bayreuth betreute Furtwängler zudem 1936 „Lohengrin“, „Parsifal“ und den „Ring des Nibelungen“ musikalisch. Den „Ring“ dirigierte Furtwängler auch anlässlich der Krönungsfeierlichkeiten für den britischen König George VI. in London (Mai/Juni 1937) und leitete diesen - neben dem „Parsifal“ - erneut in Bayreuth (Juli/August 1937). Bei den Salzburger Festspielen brachte Furtwängler im gleichen Jahr mit den Wiener Philharmonikern Beethovens 9. Symphonie zur Aufführung. Zahlreich waren darüber hinaus Furtwänglers Gastspiele in Frankreich, etwa mit der 9. Symphonie bei der Pariser Weltausstellung 1937. Zu Hitlers Geburtstag 1938 dirigierte Furtwängler eine Festaufführung der „Meistersinger“ in der Wiener Staatsoper und trat mit derselben Oper und den Wiener Philharmonikern auch beim „Reichsparteitag Großdeutschland“ im September 1938 in Erscheinung. Im Juni 1939 wurde Furtwängler wieder Hauptdirigent der Wiener Philharmoniker und im Dezember zum Bevollmächtigten für das gesamte Musikwesen der Stadt Wien ernannt. Während des Kriegs dirigierte Furtwängler wiederholt in den besetzten Städten
Kopenhagen (23.1./10.2./11.2.1942, 6.5./8.5.1943) und
Prag (4.5./7.11.1940, 16.3.1944). Als Umrahmung einer Geburtstagsrede von Goebbels für Hitler leitete Furtwängler ein Bach- und Beethovenkonzert (19.4.1942). Bei den Bayreuther Kriegsfestspielen dirigierte Furtwängler - alternierend mit Hermann Abendroth - die „Meistersinger“ (1943/1944). 1944 wurde Furtwängler auf die sog. Gottbegnadeten-Liste gesetzt. – Am 6.2.1945 reiste Furtwängler in die Schweiz aus, wo er sich mit seiner Familie in
Clarens niederließ. Am 17.12.1946 empfahl die Berliner Entnazifierungskommission für Kunstschaffende, Furtwänglers Antrag auf Entlastung stattzugeben, und Ende April 1947 wurde deren Bestätigung durch die Alliierten vermeldet. Bereits am 25.5.1947 konnte Furtwängler zum ersten Mal nach dem Krieg wieder in Berlin dirigieren. Zur Eröffnung von Neu-Bayreuth im Juli 1951 leitete Furtwängler Beethovens 9. Symphonie. Im Januar 1952 ernannten die Berliner Philharmoniker Furtwängler zum Dirigenten auf Lebenszeit. Zum dreißigjährigen Jubiläum als Chef der Berliner Philharmoniker erhielt Furtwängler im April 1952 das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. – Künstlerisch ging Furtwängler mit breiter Bildung, kompositorischem und philosophischem Anspruch weit über den Typus des deutschen Kapellmeisters hinaus. Gründliche Kenntnis und intellektuelle Durchdringung waren dem Dirigenten Furtwängler Voraussetzung für die gleichsam improvisatorische Nachschöpfung der Werke in der Konzertsituation. Furtwängler wurde wegen seiner meisterhaften Übergänge gelobt; allerdings wurden insbesondere seine Tempi auch kritisiert. – Furtwängler behauptete, seinen öffentlichkeitswirksamen Dirigaten unter dem NS-Regime stünden „60 oder 70 Absagen“ gegenüber, und nahm für sich selbst in Anspruch, lediglich „unpolitischer Künstler“ gewesen zu sein. In seinem „Geheimreport“ für das Office of Strategic Service (OSS) rechnete Carl Zuckmayer Furtwängler zu den „Sonderfälle[n], teils positiv - teils negativ“, die politisch „nicht ohne weiteres einzuordnen“ seien. Einerseits wurde der konservative Furtwängler nie Parteimitglied und half „rassisch“ Verfolgten bzw. Diskriminierten – Prieberg spricht von „rund 100 [..] sicher überlieferten Fällen“ -, andererseits verfügte Furtwängler über gute Kontakte zur NS-Führung, und Goebbels betonte, trotz Friktionen, wiederholt Furtwänglers Rolle als „Aktivposten“ bzw. renommiertes Aushängeschild der NS-Kulturpolitik: In seiner durchaus kritischen Biografie resümierte der britische Musikwissenschaftler Roger Allen, Furtwänglers „Rolle in der kulturellen Verherrlichung eines barbarischen und verbrecherischen Regimes kann nicht geleugnet, entschuldigt oder ignoriert werden. Jedoch sollte sie auch nicht übertrieben werden.“
Quellen Bundesarchiv Berlin, R 55 Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda R 9361-V/142158 (VBS 243 / 2703006310); Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin, Nr. 305, P Rep. 160 Nr. 1079 Standesamt Schöneberg I, Geburts-Nebenregister 1886, Bd. 1, Nr. 62, P Rep. 570 Nr. 2113 Standesamt Deutsch-Wilmersdorf, Geburts-Nebenregister 1887, Nr. 214, P Rep. 570 Nr. 2114 Geburts-Nebenregister 1891, Nr. 196; Stadtarchiv Karlsruhe, 3/B Standesbücher, A/II/15 Heiratsregister 1884, Nr. 298. – Wilhelm Furtwängler, Briefe, hrsg. von Frank Thiess, Wiesbaden 41980; Die Tagebücher von Joseph Goebbels, 3 Teile, hrsg. von Elke Fröhlich, München 1993-2008; Carl Zuckmayer. Geheimreport, hrsg. von Gunther Nickel/Johanna Schrön, Göttingen 2021.
Werke Vokalmusik: Te Deum WF 111 (1902-1909). – Instrumentalmusik: 1. Symphonie h-Moll WF 110b (1905-1940); Symphonisches Konzert für Klavier und Orchester h-Moll WF 114 (1920-1937, revidiert 1954); 2. Symphonie e-Moll WF 119 (1944/1945); 3. Symphonie cis-Dur WF 120 (1946-1954). – Schriften: Gespräche über Musik, Zürich 1948, Wiesbaden 111983 (ND London u.a. 1953 [engl.], Paris 1953 [franz.]); Ton und Wort, Wiesbaden 1954 (ND Zürich/Mainz 1994, ND Paris 1963 [franz.], ND Turin 1977 [ital.], ND Tokio 1999 [japan.], ND Barcelona 2012 [span.]); Vermächtnis, Wiesbaden 1956, Wiesbaden 51975 (ND Tokio 1999 [japan.]); Aufzeichnungen 1924-1954, Wiesbaden 1980, Mainz 2009 (ND London 1989 [engl.]).
Literatur Alfred Heuß, Gewandhaus-Dämmerung?, in: Zeitschrift für Musik. Monatsschrift für eine geistige Erneuerung der deutschen Musik 92/1925, H. 7/8, S. 462-464; ders., Antwortschreiben, in: ebd., H. 12, S. 723-726; Arnd Volker Listewnik/Hedwig Sander, Wilhelm Furtwängler, Leipzig/Dresden 1986 (P); Joachim Matzner, Furtwängler, Zürich/Gräfelfing 1986 (P); Fred K. Prieberg, Kraftprobe, Wiesbaden 1986 (P); Joseph Wulf, Kultur im Dritten Reich, Bd. 5: Musik, Frankfurt/Main/Berlin 1989; Oliver Rathkolb, Führertreu und gottbegnadet, Wien 1991; Sam H. Shirakawa, The Devilʼs Music Master, New York/Oxford 1992; Chris Walton, Wilhelm Furtwängler in Diskussion, Winterthur 1996 (WV); René Trémine, Wilhelm Furtwängler Concert Listing 1906-1954, Bezons 1997; Michael H. Kater, Die missbrauchte Muse, München 2000; Carl Zuckmayer, Geheimreport, Göttingen 22002; Elisabeth Furtwängler, Über Wilhelm Furtwängler, Wiesbaden 42006; Hans-Reiner Jung, Das Gewandhaus-Orchester, Leipzig 2006; Eberhard Straub, Die Furtwänglers, München 2007; Klaus Lang, Wilhelm Furtwängler und seine Entnazifizierung, Aachen 2012; Peter Gülke, Dirigenten, Hildesheim/New York/Zürich 2017 (P); Roger Allen, Wilhelm Furtwängler, Woodbridge 2018; Herbert Haffner, Wilhelm Furtwängler, Hofheim 32020 (P). – DBA II, III; DBE II 3, S. 643; NDB 5, S. 740-742; MGG 4, Sp. 1155-1158; MGG2P 7, Sp. 291-297; NGroveD (1980) 7, S. 37-39; NGroveD (2/2001) 9, S. 357-360; RiemannL, Bd. 2, Mainz 21995, S. 89; Ernst Klee, Kulturlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt/Main 2009, S. 154f.; Fred K. Prieberg, Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945, Auprès de Zombry 22009.
Porträt Furtwängler, Wilhelm, 1943, Fotografie, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Abteilung Deutsche Fotothek, Reproduktion: Heinrich, Aufnahme-Nr. df_hauptkatalog_0027374 (Bildquelle).
Helmut K. H. Strauss
18.8.2026
Empfohlene Zitierweise:
Helmut K. H. Strauss, Artikel: Wilhelm Furtwängler,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/1595 [Stand 18.08.2026, Aufruf 27.10.2026].
Wilhelm Furtwängler
Quellen Bundesarchiv Berlin, R 55 Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda R 9361-V/142158 (VBS 243 / 2703006310); Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin, Nr. 305, P Rep. 160 Nr. 1079 Standesamt Schöneberg I, Geburts-Nebenregister 1886, Bd. 1, Nr. 62, P Rep. 570 Nr. 2113 Standesamt Deutsch-Wilmersdorf, Geburts-Nebenregister 1887, Nr. 214, P Rep. 570 Nr. 2114 Geburts-Nebenregister 1891, Nr. 196; Stadtarchiv Karlsruhe, 3/B Standesbücher, A/II/15 Heiratsregister 1884, Nr. 298. – Wilhelm Furtwängler, Briefe, hrsg. von Frank Thiess, Wiesbaden 41980; Die Tagebücher von Joseph Goebbels, 3 Teile, hrsg. von Elke Fröhlich, München 1993-2008; Carl Zuckmayer. Geheimreport, hrsg. von Gunther Nickel/Johanna Schrön, Göttingen 2021.
Werke Vokalmusik: Te Deum WF 111 (1902-1909). – Instrumentalmusik: 1. Symphonie h-Moll WF 110b (1905-1940); Symphonisches Konzert für Klavier und Orchester h-Moll WF 114 (1920-1937, revidiert 1954); 2. Symphonie e-Moll WF 119 (1944/1945); 3. Symphonie cis-Dur WF 120 (1946-1954). – Schriften: Gespräche über Musik, Zürich 1948, Wiesbaden 111983 (ND London u.a. 1953 [engl.], Paris 1953 [franz.]); Ton und Wort, Wiesbaden 1954 (ND Zürich/Mainz 1994, ND Paris 1963 [franz.], ND Turin 1977 [ital.], ND Tokio 1999 [japan.], ND Barcelona 2012 [span.]); Vermächtnis, Wiesbaden 1956, Wiesbaden 51975 (ND Tokio 1999 [japan.]); Aufzeichnungen 1924-1954, Wiesbaden 1980, Mainz 2009 (ND London 1989 [engl.]).
Literatur Alfred Heuß, Gewandhaus-Dämmerung?, in: Zeitschrift für Musik. Monatsschrift für eine geistige Erneuerung der deutschen Musik 92/1925, H. 7/8, S. 462-464; ders., Antwortschreiben, in: ebd., H. 12, S. 723-726; Arnd Volker Listewnik/Hedwig Sander, Wilhelm Furtwängler, Leipzig/Dresden 1986 (P); Joachim Matzner, Furtwängler, Zürich/Gräfelfing 1986 (P); Fred K. Prieberg, Kraftprobe, Wiesbaden 1986 (P); Joseph Wulf, Kultur im Dritten Reich, Bd. 5: Musik, Frankfurt/Main/Berlin 1989; Oliver Rathkolb, Führertreu und gottbegnadet, Wien 1991; Sam H. Shirakawa, The Devilʼs Music Master, New York/Oxford 1992; Chris Walton, Wilhelm Furtwängler in Diskussion, Winterthur 1996 (WV); René Trémine, Wilhelm Furtwängler Concert Listing 1906-1954, Bezons 1997; Michael H. Kater, Die missbrauchte Muse, München 2000; Carl Zuckmayer, Geheimreport, Göttingen 22002; Elisabeth Furtwängler, Über Wilhelm Furtwängler, Wiesbaden 42006; Hans-Reiner Jung, Das Gewandhaus-Orchester, Leipzig 2006; Eberhard Straub, Die Furtwänglers, München 2007; Klaus Lang, Wilhelm Furtwängler und seine Entnazifizierung, Aachen 2012; Peter Gülke, Dirigenten, Hildesheim/New York/Zürich 2017 (P); Roger Allen, Wilhelm Furtwängler, Woodbridge 2018; Herbert Haffner, Wilhelm Furtwängler, Hofheim 32020 (P). – DBA II, III; DBE II 3, S. 643; NDB 5, S. 740-742; MGG 4, Sp. 1155-1158; MGG2P 7, Sp. 291-297; NGroveD (1980) 7, S. 37-39; NGroveD (2/2001) 9, S. 357-360; RiemannL, Bd. 2, Mainz 21995, S. 89; Ernst Klee, Kulturlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt/Main 2009, S. 154f.; Fred K. Prieberg, Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945, Auprès de Zombry 22009.
Porträt Furtwängler, Wilhelm, 1943, Fotografie, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Abteilung Deutsche Fotothek, Reproduktion: Heinrich, Aufnahme-Nr. df_hauptkatalog_0027374 (Bildquelle).
Helmut K. H. Strauss
18.8.2026
Empfohlene Zitierweise:
Helmut K. H. Strauss, Artikel: Wilhelm Furtwängler,
in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde,
https://saebi.isgv.de/biografie/1595 [Stand 18.08.2026, Aufruf 27.10.2026].