Einer der maßgeblichen Bearbeiter der „Bibliographie der Sächsischen Geschichte“ studierte an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und Leipzig Geschichte, Philosophie, Nationalökonomie, Kunstgeschichte und Germanistik. 1906 erfolgte die Promotion zum Thema „Zur Geschichte des deutschen Reichstags im XV. Jahrhundert“. B. bekleidete anschließend (1907-1910) das Amt des Stadtarchivars in Mühlhausen, ehe er 1911 zunächst als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter (ab 1914 als Bibliotheksassistent) an der Königlichen Öffentlichen Bibliothek in Dresden mit der durch Viktor Hantzsch begonnenen „Bibliographie für die Sächsische Geschichte“ betraut wurde, deren erster Band 1918 erschien. Auch als Landtagsbibliothekar (ab 1918) arbeitete er im Nebenamt an der Bibliografie, die seitens der Sächsischen Landesbibliothek durch seinen Nachfolger Jakob Jatzwauk fortgeführt wurde. 1941 kehrte B. an die Landesbibliothek zurück, wo er bis 1945 als stellvertretender Direktor tätig war.