Buchwald-Zinnwald (Meyer-Buchwald, Buchwald) Adolf Erich
Maler, Holzschneider
* 14.9.1884 Dresden 27.3.1972 Krefeld
VGustav Adolf Heinrich Meyer-Buchwald (1833-1888), PorzellanmalerMEmilie Pauline, geb. Zschoche (1843-1901)GGottlieb Gustav (1881-1918), Porträtmaler
GND: 128019875


Verknüpfte Personen im Text:

B. trat v.a. mit Landschaftsmalereien aus dem Osterzgebirge hervor und wird daher oft als „Maler des Osterzgebirges“ bezeichnet. Er wurde als 5. Kind einer Künstlerfamilie geboren. Bereits mit acht Jahren erhielt er ersten Mal- und Zeichenunterricht bei Prof. Ernst Oskar Simonson-Castelli. 1903 bis 1911 studierte er an der Dresdner Kunstakademie und wurde Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl. Erstmals 1904 kam er nach Zinnwald, das ihm bald zur zweiten Heimat wurde, weshalb er sich später den Eigennamen „Zinnwald“ gab. B.s Arbeiten waren in Ausstellungen des Deutschen Künstlerbunds, der Dresdner Künstlervereinigung sowie auf den Internationalen Kunstausstellungen in Dresden zu sehen. B. blieb stets freischaffend tätig. 1934 stand B. in der Diskussion für eine Professur in der Landschaftsklasse der Dresdner Kunstakademie.



Q  Hochschule für Bildende Künste Dresden, Hochschularchiv.

L  A. Wiese, Erich B., der Maler des Osterzgebirges, in: Glückauf! 2/1968, S. 14-16 (P); E. Frommhold, Eine notwendige Erinnerung – Erich B. in der Galerie Skell, in: Sächsische Zeitung, 23.8.1994; G. Blume, Ein Erzgebirgsmaler am Elbhang, in: Der Elbhang-Kurier 6/1998, S. 21-22 (P); H. Thieme, Der Maler Erich B., in: ebd. 12/1999, S. 8-9 (P) – DBA II, Vollmer, Bd. 1, Leipzig 1953, S. 343.



Gudrun Fiedler
30.3.2004


Empfohlene Zitierweise:

Gudrun Fiedler, Buchwald-Zinnwald (Meyer-Buchwald, Buchwald), Adolf Erich, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., bearb. von Martina Schattkowsky,
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (30.4.2017)

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