Christian August Herzog von Sachsen-Zeitz
Großkanzler, Kardinal, Erzbischof von Gran (Esztergom/Ungarn), Prinzipalkommissar
* 9.10.1666 Zeitz 23.8.1725 Regensburg Preßburg (slowak. Bratislava, ungar. Pozsony)(ev., seit 1689/91 kath.)
VMoritz (1619-1681), Herzog von Sachsen-ZeitzMDorothea Maria, geb. von Sachsen-Weimar (1641-1675)GJohann Philipp (1651-1652); Moritz (1652-1653); Eleonore Magdalene (1658-1661); Wilhelmine (* † 1659); Erdmuthe Dorothea (1661-1720), Herzogin von Sachsen-Merseburg; Moritz Wilhelm (1664-1718), Herzog von Sachsen-Zeitz, Administrator des Stifts Naumburg; Johann Georg (1665-1666); Friedrich Heinrich (1668-1713), Herzog von Sachsen-Zeitz (Neustadt); Maria Sophia (1670-1671)
GND: 104174552

Der „Kardinal von Sachsen“ gehörte wie sein Bruder Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz in der älteren, konfessionell geprägten Geschichtsschreibung zu den umstrittensten Vertretern der albertinischen Wettiner. Als barocker Kirchenfürst, Stellvertreter des Kaisers auf dem Regensburger Reichstag, aber auch in dynastiegeschichtlicher Sicht spielte der Konvertit eine zeitweilig nicht unwichtige Rolle in der deutschen und sächsischen Geschichte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. – Erzogen unter der Aufsicht des Hofmeisters Ernst Ludwig von Pöllnitz, später Dompropst von Naumburg, kurfürstlicher Geheimer Rat und Kanzler, unternahm C. mit seinem jüngeren Bruder Friedrich Heinrich 1682 bis 1684 eine ausgedehnte Kavaliersreise. Volljährig geworden, trat C. zunächst in niederländische, dann in kaiserliche Militärdienste und nahm an den Feldzügen in den Niederlanden, am Rhein und in Ungarn teil. Für seinen weiteren Lebensweg sollte die in diesem Türkenkrieg geschlossene Freundschaft mit seinem Vetter Friedrich August, dem späteren Kurfürsten von Sachsen und König von Polen, sowie dem katholischen Deutschmeister Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg wichtig werden. Bereits 1684 hatte C. zusätzlich zu seiner jährlichen Apanage von 10.000 Reichstalern die zuvor von seinem Vater ausgeübte Administration der evangelischen Deutschordensballei Thüringen erhalten. Gegenüber seinem regierenden Bruder Moritz Wilhelm verpflichtete er sich 1691 gegen eine Einmalzahlung zur Ehelosigkeit. – Unter dem Einfluss des Münsteraner Domherrn Ignaz Philipp Freiherr von Plettenberg war C. bereits 1689 zum katholischen Glauben übergetreten, seine öffentliche Konversion erfolgte erst 1691. Dieser Glaubenswechsel eröffnete ihm die Aussicht auf eine geistlichen Karriere und standesgemäße Versorgung. Zunächst wurde jedoch die Ballei Thüringen gemäß der reichsgesetzlichen Regelung des Geistlichen Vorbehalts von den sächsischen Kurfürsten sequestriert; dennoch konnte C. zwischen 1692 und 1694 in der Komturei Plauen residieren. Insbesondere seiner Freundschaft mit dem Pfalz-Neuburger und dessen Bruder, dem neuen Deutschmeister Franz Ludwig, war es zu verdanken, dass er gegen Garantie des evangelischen Konfessionsstands 1695 Administration und Einkünfte der Ballei zurückerhielt. C. musste sich aber gegenüber Kursachsen zur sofortigen Resignation beim Erwerb eines geistlichen Reichsfürstentums und zum Erbverzicht auf das Stift Naumburg(-Zeitz) verpflichten. – Obwohl zunächst nur mit den niederen Weihen versehen, erhielt C. in kurzer Zeit Kanonikate in Köln (1691), Lüttich (1692-1724), Breslau (poln. Wrocław) (1692), Münster (1695-1700, 1718/19), Regensburg (1699-1708) und schließlich in Eichstätt (1721). 1695 in Frankfurt/Main zum Priester geweiht, wurde er kurz darauf Dompropst des Kölner Kapitels und 1696 Dechant von St. Gereon in Köln. Auf einer 1692/93 absolvierten Romreise hatte C. erstmals ein päpstliches Wählbarkeitsbreve für die deutsche Reichskirche erhalten (erneuert 1696 und 1716). In Wien zum Bischof geweiht, wurde er 1696 zum Bischof von Raab (Györ/Ungarn) ernannt. Im persönlichen Umgang tolerant, scheint der entschieden katholische C. seine Amtspflichten einschließlich der Bekämpfung protestantischer Einflüsse in seiner Diözese zur vollsten Zufriedenheit der Kurie erfüllt zu haben. – 1697 befand sich C. in Wien und bescheinigte dort Anfang Juni die verfassungsrechtlich notwendige Konversion des polnischen Kronkandidaten Friedrich August I., seines kurfürstlichen Vetters, zur katholischen Kirche. Dieser Prestigeerfolg verbesserte Karrierechancen und persönlichen Stellenwert C.s bei Kaiser und Kurie enorm, wenngleich er zunächst als kursächsischer Großkanzler (1697) in den Dienst Friedrich Augusts I. trat. C. hoffte, weitere Konversionen von Wettinern realisieren zu können, zumal er in seiner neuen Position vorrangig als stellvertretendes Familienoberhaupt für den abwesenden Kurfürsten-König und als wichtiges Bindeglied zu den albertinischen Nebenlinien fungierte. Mitte 1699 erhielt der kaisertreue C. den Abschied. Er wurde zum kaiserlichen Wirklichen Geheimen Rat und 1700 zum Koadjutor des Erzbistums Gran ernannt. Der prachtliebende C. residierte nun zumeist in Wien, wo er eine kostspielige Haushaltung unterhielt. Gleichwohl fungierte er für Friedrich August I. zeitweilig als wichtige Vermittlungsinstanz zum Habsburger Kaiserhof. – Seit seiner Rückkehr nach Köln - als kaiserlicher Gesandter - profilierte sich C. als Exponent der kaiserlich-habsburgischen Politik am Niederrhein. Obwohl die Achterklärung seines Kurfürsten, des Wittelsbachers Josef Clemens, erst 1706 erfolgen sollte, erhielt C. bereits Ende 1702 die Administration des Erzstifts und nahm 1705 die Huldigung von Kurfürstentum und Reichsstadt Köln für den neuen Kaiser Josef I. entgegen. Seit 1706 Kardinal, verließ er 1707 Köln und trat die Nachfolge im Erzbistum Gran an. Im krisengeschüttelten Ungarn bemühte sich C. als Großkanzler des Königreichs Ungarn im Auftrag des Kaisers vergeblich um Friedensverhandlungen mit den Aufständischen. In seiner Funktion als Primas von Ungarn wurde er vielfach für höchste Feierlichkeiten wie die Vermählung des späteren Kaisers Karl VI. (1708) oder dessen ungarische Königskrönung 1712 in Anspruch genommen. Sein politischer Einfluss in Wien beschränkte sich jedoch auf die ungarischen Angelegenheiten. 1708 in den niederösterreichischen Herrenstand aufgenommen, wurde C. 1713 zum Kardinalprotektor der Deutschen Nation ernannt. – Ungeachtet seiner steilen Karriere im habsburgischen Landeskirchentum hoffte C. zeitlebens auf den Erwerb eines geistlichen Kur- oder Reichsfürstentums. Der ersehnte „Durchbruch“ in der Germania sacra blieb ihm jedoch trotz zahlreicher Anläufe unterschiedlicher Intensität verwehrt: in Freising und Regensburg (1694), Hoch- und Deutschmeister (1694), Paderborn (1695/1719), Münster (1705/06, 1719), Trier (1709/10, 1716), Köln (1710-1713), Eichstätt (1720) und Lüttich (1724). Die Gründe für das Scheitern aller seiner Ambitionen liegen in seiner engen Bindung an den Wiener Kaiserhof und der geringen Unterstützung Kursachsens, v.a. aber in der übermächtigen Konkurrenz der Reichskirchenpolitik der bayerischen und pfälzischen Wittelsbacher. Erfolglos blieben auch seine Bemühungen um das relativ autonome polnische Fürstbistum Ermland (1711), für das C. sogar das Erzbistum Gran resignieren wollte. – In dynastiegeschichtlicher Sicht nahm C. eine wichtige Vermittlerposition im stets problematischen Verhältnis zwischen der Dresdner Kurlinie und der jüngsten albertinischen Nebenlinie Sachsen-Zeitz ein. Sein ihm eng verbundener Bruder Moritz Wilhelm neigte bereits seit 1697 dem katholischen Glauben zu. Die Sorge um die Administration seines evangelischen Stifts Naumburg, Familienverhältnisse und Schicksalsschläge führten jedoch dazu, dass er erst 1715 heimlich im Kloster Doxan bei Prag den Übertritt zum katholischen Glauben vor seinem Bruder vollzog. C. drängte Moritz Wilhelm zur Publikation seines Glaubenswechsels und machte ihm - letztlich illusorische - Hoffnungen auf die Behauptung des evangelischen Stifts. Die überraschende Rückkonversion Moritz Wilhelms 1718 traf ihn persönlich schwer und erschütterte auch sein Ansehen in der katholischen Kirche. – 1716 hatte C. die Erziehung und Vormundschaft seines Neffen Moritz Adolf Karl von Sachsen-Zeitz (Neustadt) übernommen. Der letzte Zeitzer Erbe konvertierte ebenfalls und wandte sich dem geistlichen Stand zu. Um die geistliche Karriere seines bis zur Volljährigkeit (1723) dauerhaft bei ihm lebenden Neffen zu fördern, trat ihm C. die Dechantenstelle von St. Gereon in Köln ab und bemühte sich vergeblich um eine Übergabe des ungarischen Bistums Raab, aber auch den Erwerb weiterer Positionen in der deutschen Reichskirche. – 1716 wurde C. zum kaiserlichen Prinzipalkommissar am Regensburger Reichstag ernannt. Diese repräsentative Funktion als Stellvertreter des Kaisers und Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens erfüllte er überzeugend. – Nachdem Ende 1717 der sächsische Kurprinz Friedrich August im Wiener Haus C.s seine Konversion publik gemacht hatte, erlebte dieser in Regensburg zunächst den ausbrechenden Konflikt um die evangelische Direktorialstellung Kursachsens. Infolge der Eskalation der Religionsbeschwerden im Reich und der scharfen Konfrontation zwischen kaiserlichem Reichsoberhaupt und protestantischen Reichsständen seit 1719/20 stand C. nun im Mittelpunkt der konfessionellen Auseinandersetzungen. Der Dresdner Politik diente er als nicht unwichtige Informationsquelle, während seinen allgemeinen Ausgleichsbemühungen nur wenig Erfolg beschieden war. Das dadurch erweckte Misstrauen der Kurie an seiner Konfessionstreue ging so weit, dass in Wien seine Abberufung verlangt wurde. – Nach dem Tod seines Bruders Moritz Wilhelm (1718) erneuerte C. 1719 seine früheren Erbverzichtserklärungen zugunsten der Kurlinie gegen die Bestätigung der jährlichen Apanage von insgesamt 30.000 Talern. Nach seinem Tod 1725 wurde C. vorläufig in St. Emmeram beigesetzt, später auf Befehl des Kaisers nach Preßburg (slowak. Bratislava, ungar. Pozsony) überführt. Als Haupterben hatte C. seinen Neffen Moritz Adolf Karl von Sachsen-Zeitz (Neustadt) eingesetzt, aber auch die von ihm zeitlebens großzügig geförderten zahlreichen Klöster mit Legaten bedacht. Seinen Palast in Wien schenkte er den Theatinern und stiftete das Eremitenkloster Marienthal in Ungarn. – Angesichts der insgesamt unbefriedigenden Forschungslage fällt eine abschließende Beurteilung der Persönlichkeit C.s, des „Kardinals von Sachsen“, schwer. Überaus prachtliebend und trotz seiner hohen Einkünfte stets in Geldnöten, glänzend in Repräsentation und Zeremoniell, gleichwohl persönlich als angenehm und umgänglich geschildert, verkörpert dieser Wettiner gleichermaßen den barocken Kirchenfürsten und weltläufigen Vertreter des dynastisch-höfischen Systems des frühen 18. Jahrhunderts.



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Jochen Vötsch
27.8.2007


Empfohlene Zitierweise:

Jochen Vötsch, Christian August, Herzog von Sachsen-Zeitz, in:
Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., bearb. von Martina Schattkowsky,
Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (1.9.2014)

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